- 112 - in 
dankenswerter Weise ohne weiteres ihre Zustimmung gab. Die Ausgrabung förderte 
eine sehr interessante Siedlungsstätte zu Tage, in welcher Funde aus der Hallstattzeit, aus der 
1.3 tene- Zeit und aus der römischen Zeit gemacht wurden. Eine Arbeit über diese Ausgrabungen enthält 
ebenfalls dieses Jahrbuch und zwar von dem 
um diese Ausgrabungen 
durch seine sehr gründliche Mitarbeit verdienten Herrn Konservator Adolf Hild aus Bre- genz, dem sowohl für die Tätigkeit bei der Ausgrabung als auch für die Beschreibung 
der Ergebnisse hiermit wärmstens gedankt sei. Weiter sei ebenso verbindlich gedankt den Herren Egon Rhein- berger und Peter Rheinberger für ihre ergibige Mitwirkung, ferner Herrn Gero von Merhart, Universitätsprofessor in Marburg, der von Zürich und Ragaz aus wiederholt an Ort und Stelle war und wertvolle Mitarbeit leistete. Die Funde werden den Sammlungen 
des historischen Vereins einverleibt und werden diese zusammen mit dem bereits dort 
vorhandenen sehr -beachtens- werten Stoff nicht allein für 
die Geschichte unseres Landes, sondern für die der ganzen weitern Gegend darstellen. An 
Widmungen sind dem Vereine im Berichtsjahre zuge- gangen: Von Herrn Jakob Walder-Rah n. Privatier in Vaduz: Euler von Weineck. Rätia; Sprecher von 
Verneck. Rhetische Chronik: ein Stich mit dem Bilde des Grafen Karl Ludwig zu Sulz! von hochw. Herrn Pfarrer 
Tschugmell in Mauren: eine Karte der Schweiz von 1798, ein Siegelabdruck und eine alte Kanonenkugel: von Herrn Egon Rheinberger auf Euten- berg ein Modell 
des Schlosses Vaduz aus der Zeit vor 
der Restau- rierung: von Herrn 
Altvorsteher Gustav Ospelt in Vaduz: eine alte Wage, zum Teil aus Holz gefertigt und eine Matrize für ein Wappenschild. Den 
Spendern sei hiermit herzlichst gedankt. Als Leihgabe hat der Vereinsvorsitzende eine sehr gut erhal- tene römische Fibula zur Verfügung gestellt. In der Jahresversammlung hielt hochw. Herr Pfarrer Paul Diebolder 
einen sehr interessanten Vortrag über das kultu- relle Leben 
im Kloster Pfäfers unter besonderer Berücksichtigung der Beziehungen zu 
Liechtenstein. Dieser Vortrag, der von der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.