Die neue Straßen an läge, welche die Gemeinde Triesen vvm. oberen Dorfteile aus über die Litzenen zur Triesenberger-Hauptstraße erstellte, subvcutionierte der Landtag mit einem Beitrage von 400 fl. — Die Schilderung, welche in dieser Abhandlung über die Tätigkeit des liechtensteinischen Landtages in der Periode vom Jahre 1873 bis einschließlich 1889 ge- geben wnrde, bedars noch einiger Ergänzungen in Bezug auf die dem Landtage im genannten 'Zeitraume zur Genehmigung vorgelegten Landesvoranschläge, Land es re ch n u ng e n und öffentlichen Fondsrechnungen. Ein zusammenfassendes Bild, wie ich ein solches auch in analoger Weise im I. Jahrbuche über die Landtagsperiode 1862—1873 geboten habe, unterrichtet über den regelmäßigen finanziellen Staatshaushalt besser uud übersichtlicher, als die detaillierte Wiedergabe der einzelnen Budgets und Fondsrech- nungen. Es ist das auch der Grund, warum ich mir die Schil- derung der letzteren Punkte bis jetzt vorbehalten habe. Was zunächst die jährlichen Erfordernisse uud Einnahmen in der Zeit von 1873—1889 betrifft, so ergibt sich folgendes Bild. Das Erfordernis für B e amtenge h alte >) betrug im Jahre 1873 zirka 10,000 fl., im Jahre 1889 zirka 11,000 fl., erfuhr also innerhalb 17 Jahren eine relativ sehr ge- ringe Steigerung. Der Pensionsetat betrug 1873—1882 zwischen 1100 und 1200 fl., 1883—1885 rund 1500 fl., 1886—1889 rund 2600 fl. Die Amtser fo rdernisse, worunter allgemeine Kanzlei- auslagen, Diurnen, Taggelder der landschäftlichen Kommissionen, Die von der fürstl. Domänenkasse zu den Barbezügcn der Be- amten geleisteten Beitrüge, die 
sich — abgesehen von dein Zuschüsse zur Besoldung des Landesverwesers — auf annühernd 2500 fl. bcliefen, find in diesen Erfordernissen nicht eingerechnet. Ferner sei hier bemerkt, daß die Mitglieder der fürstl. Rekursinstanz und des sürstl. Appcllationsge- richtes in Wien und dic mit der Prüfung der Landesrechnungen betrauten Beamten der fürstl. Buchhaltung in Butschowitz sMührcn) vom Lande keine Bezüge erhalten.
        

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