— 60 — Regalien >) uud Pachlgefällen nur noch jene für die Ausübung der Jagd nnd Fischerei in Gilligkeit. Für Straßenb anzwecke wurden vom Landtage ver- schiedenen Gemeinden Subventionen zuerkannt, so der Gemeinde Schellenberg SO fl. Beitrag zu den Kosten für den Straßenzug von der Nuiue Schellenberg bis an die Maurer Grenze, den Gemeinden Eschen und Gamprin ein Lcmdesbeitrng von 130 fl. zur Erstellung der Straße Schönbühl über die Platte nach Gamvrin, der Gemeinde Triesenberg 100 fl. als Beitrag zur Herstellung mehrerer Verbindungswege zu verschiedenen Häuser- gruppen. Die letztere Gemeinde hatte auch im Jahre 1877 zn solchen Zwecken einen Landesbeitrag von 200 fl. erhalten. Mit Rücksicht ans die große Rheinbaulast von Ruggell bewilligte der Landtag dieser Gemeinde ein in 30 Jahres- raten rückzahlbares und uuverzinsliches Darlehen vvn 1590 fl. und dehnte die dreißigjährige Rückzahlungsfrist auf sämtliche vvn den bezeichneten Gemeinden erhaltenen Rhein- baudarlehen aus. Die sehr hvheu Gemeindesteuer», welche seit einer Reihe vvn Jahren auf den Gemeinden lasteten nnd die Gemeinde- finanzen schmächten, während die Landeskasse in günstiger Lage sich befand, veranlaßte die Finanzkommission im Einvernehmen mit der Regierung den Antrag zu stellen, den Gemeinden 5000 sl. ans der Landeskassc zu überweisen, welcher Be- trag nach Maßgabe der Bevölkerungszahl und des Steuerkapi- tals zu repartieren sei und zn kulturellen Gemeindezwecken ver- wendet werden soll. Der Antrag wurde vom Landtage ein- stimmig zum Beschluß erhoben. Für die. Erstellung eines Hydranten zum Schutze der I. Amtsgebäude bewilligte der Landtag 260 fl. Erwähnung verdient noch, daß dem durch Ueber- s ch w e m m u n g hart mitgenommenen österr. Kronlande Tirol ') Nergl. die Aufhebung resp. Ablösung des Plcuclgcldes, des Schäfhabcrzinscs, des Fnstuachtshuhns,nnd des Vogelrechtes, Jahrbuch 1. S. ISO fs. Das „Wasserrccht", früher ein fürstliches Regal, wurde schon im Jahre 1818 ausgehobc». Vcrgl. Jahrbuch I. S. 91.
        

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