.ressänteren-derselben nach und nach in unserem Jahrbuche veröffentlicht werden. Zugleich macht er darauf aufmerksam, daß es zu dem Wirkungskreise des historischen Vereins gehöre, die Preßerzeugnisse und die Litteratur über Liechtenstein mög- lichst vollständig zu sammeln, wobei die einzelnen Vereins- mitglicder viel mithelfen könnten. Kanonikus Professor Johann Georg Mauer in Chur er- klärt .sich über Ersuchen des Vorsitzenden gerne bereit, Beiträge in unser Jahrbuch zu liefern. Er habe erst kürzlich über den' Bischof Grafen Hartmann von 
Vadnz (1388—1416) eine histo- rische. Arbeit in dem Jahrbuche der schweizerischen geschichts- forschenden Gesellschaft veröffentlicht und stelle dein Vereine mit Vergnügen einige Separatabdrücke zur Verfügung. Von Vaduz stamme noch ein anderer und zwar sehr bedeutender Churer Bischof, nämlich Ortlieb von Brandis-Vaduz) der vom Jahre 1458—1491 das Bistum verwaltete und wegen seiner Tüchtigkeit eine nähere Schilderung verdiene. Er habe das Material zu einer historischen Arbeit über diesen verdienstvollen Mann bereits gesammelt, und werde dem Vereine 
eine sich hier- auf stützende Abhandlung gerne zur Veröffentlichung in unserem historischen Jahrbuche überlassen. Landesvikar I. B. Büchel stellt in Aussicht, dafür zu forgcn, daß auch von den Urkunden unserer Pfarrärchive Re- gcsten angefertigt werden. . ^ Im Anschlüsse an vorstehenden Bericht, möchten wir noch erwähnen, daß von den Publikationen, die im laufenden Jahre über Liechtenstein erschienen sind, jene, die unser Vereinsmit- glied Franz Krätzl, sstl. liechtenstein'scher Forstmeister in Ungar.-Ostra zum Verfasser hat, besondere Beachtung verdient. Diese nnnmehr bereits in siebenter, wesentlich erweiterter Aufläge herausgekommene Abhandlung führt den Titel: „Das Fürstentum Liechtenstein und der gesamte Fürst Johann von und zu Liech- tenstein'sche Güterbesitz", gibt eine übersichtliche Schilderung un- seres Landes in.geographischer, geschichtlicher, statistischer, topo- graphischer, kultureller, sowie administrativer Hinsicht und ist Uutcr anderem mit den: künstlerisch ausgeführten Wappen des Fürsten- hauses, dann mit einer in Farbendruck hergestellten Tafel der
        

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