— 160 — 1500. „So Hut sich Herr Ulrich vvn Schelleuberg, Ritter und der Rechten 
dvktvr, höchst ermeldtcu Kaisers (Maximilian I.) Rat und Oberster zu Fuß, dergestalt ritterlich gehalten, daß er in der Schlacht bei Vincents wider die Benctianer 32 Wunden erhal- ten/' Hinterlassene Aufzeichuuugcu HanS d, jungen v, Schellcn- berg-Randcgg. Publiziert von Jvs, Bader „Meine Fahrten und Wandcrnngeir im Heimatlaude". B, I. 1853. Mitgeteilt durch H, I).-. Balzcr. s510 „Ulrich vou Schellenberg auS der srciherrlichen Familie war eiu Svhn Heinrichs, Freiherr» vvn Sch. uud Dvktvr -juris. Er 
versuchte sich im Kriege uud wvhnte allen Tressen bei, sv die Kaiserlichen mit den Franzvscn in der Lvmbardei zur Wiederervbcrnng des Herzogthums Mailand gehalten. Er schlug a. 1512 mit S000 Schivcizern dic Franzvsen am Etschflnß und und brachte ihnen dann bei Nvvara eine grvßc Niederlage bei, kämpste in dcr Schlacht bei Viecuza. Als dabei zum Alarm ge- blasen wnrdc, schrie einer von des Feindes Armee ihm spvttweise zu, er svlle seiue Feder wvhl fasse«, aus tvelchcn cr daraus zu- erst lvsraunte und ihn vom Pferde warf; er ward aber vvn den Feinden umringt und mit 3ö Wunden niedergelegt; nach ge- endigtcr Schlacht haben ihn dic Seinigcn halb tot aufgehoben nnd verbinden lassen, da er denn endlich glücklich kurieret uud wegen seiner Tapferkeit zum andermal zum Ritter geschlagen worden. Zu Kaiser Karls V. Zeiten hat er 14000 Schweizer in Italien wider die Franzvsen zn Felde gesührt, durch welche vvr- nchmlich das Herzvgtum Mailand wicder crvbert wvrdeu. Nach- dem sich hcrnach der vvn Schellenberg in den Schlachten mit de« Franzvsen bei LiLcxxüi, bei Pavia nnd 152N während dcr Belagerung dcr Stadt Wicn wider die Türken ritterlich verhal- ten, ist er Amtmann vder Amts-Hauptmann, nach der heutigen Art zu reden, zn Veldkirch wvrden, wobei Spangenberg als et- was besonders anführet, daß er sich nicht gern Dvktvr svndern lieber Ritter nennen lassen. Endlich hat er sich ans seinc Güter begeben nnd ist a. 1558 im 71. Jahre seines Alters gestvrben." Universal-Lexikvn v. Zedler B. 34, S. 1187^ sZII 1500. Ulrich vvn Schellenberg, ein Svhn des Heinrich Frci- hcrrn von Schellenberg, war in der Jurisprudenz wohl erfahren, wie er dauu deu »'racluin 
Do^toris erlangt, 
begab sich in den Krieg, ward kaiserlicher General in Italien wider dic Franzvscn, nnd wegen seiner erwiesenen Tapferkeit vvn dem Kaiser zum Ritter geschlagen und zn dessen geheimen Kriegsrat gemacht.
        

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