— 105 — Hausen und den anderen Zugchörden diesseits des Flusses, welcher Jller genannt wird, gelegen in der Diöcese Augsburg, serner das Eigentumsrecht über die Güter uud Besitzungen iu Günz mit den Patrouatsrechteu daselbst und iu Adelsriet und ihren anderen Zngehllrdcn, welche dem Heinrich, genannt Gunzer, eigentümlich zngehörten, ferner die Vogtrechte über die Güter, Besitzungen und Leute der Kloster St. Ulrich zu Augsburg, St. Magnus zu Füssen und St. Georg zu Jsny, ferner sämtlichen Besitz mit dem Patrvuatsrechte der Kir- cheu zu Rvteubcrg, zu Marabus und St. Agathazell und auch die Güter, Besitzungen uud alle uud jegliche Leute, die den Ge- nannten von Schelleubcrg eigentümlich gehören diesseits des ge- nannten Flusses, welcher Jller genannt wird, gegen Augsburg gelegen — g e s ch e n k t h a b e u oder schenken w v ll en d er Kirch e zu Augsburg uud dieselben Güter und Besitzungen mit jeglichen und allen ihren Zugehördc» von der- selben Kirche zuAugsburg alsLehcn wieder zurück- erhalten haben — daß er (der König Rudolf) also zu dieser EigeutumSüber- tragung seine Zustimmuug gebe uud sie zu bestätigen gnädigst ge- ruhe. Der König gewährt ihre Bitte und gibt zu der Schenkung seine volle Zustimmung, zu Frankfurt 23. Mai 1291; im 18. Jahre seiner Regierung. NonumoutÄ Loies B. 33. S. 207. Es existiert eine andere Urkunde über denselben Gegen- stand, dat. Basel 1. Mai 1291, nur fehlen dort die Worte: ût> t!-l«1vin dontt . . . rvLLpvrint, kvoclulitkr possiclvnüa." — is;>3. April 10. Abt Konrad vvu Kempteu verkauft seine Besitzungen in Riter Rot dem Bischof Wvlfhard von Augsburg „svwm vo- lvntidus vl vonsv.Ivnl.idus Ltrunnis viris clomims II l. et N Ärcj u. clu Feli vllsnd vrcli, 0. cls liotvirstsin, Mlitidn», vt, uliis An- KornstoriKus, quidus ÜLLlssia nostrir in tsiupora-libus Lom- missa srat ^udsrnancta utiliter vt> rsAviiclg.^ — („auch nach Willen und Rat der gestrengen Männer Herren Ulrich und Marquard v. Schellenberg, C. von Rotenstein, Ritter, und der übrigen Verwalter, denen unsere Kirche in weltlichen Dingen zur nützlichen Verwaltung nnd Regierung anvertraut worden ist.) — Nor.nrn.sntg, Loies, B. 33, S. 218. s»28*
        

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