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- Wir sehen in unserem Landesfürsten auch heute noch, bei aller Würdigung der neuzeitlichen Heranzie^ hung des Volkes zur Einflußnahme auf die Staats- geschäfte, das Gottesgnadentum verkörpert. And nur hoffen und wünschen, daß dem immer so bleiben möge. — Als in den Abendstunden des 11. Februar 1929 wie mit Windeseile die Nachricht durch unser Land ging, daß Seine Durchlaucht Fürst Johann II. aus diesem Leben geschieden und zn dem König der Könige berufen worden sei, erfaßte jedes Liechtensteiner Herz aufrichtigste und tiefste Trauer, die in der verklärten Form alle Stürme überdauernder Dankbarkeit sich noch in fernen Tagen auswirken wird. In jenen schweren Stunden wußten wir aber auch, daß durch den Heimgang des Landesvaters unfer Land nicht verwaist sei, daß ein anderer im gleichen Augenblicke an die Stelle des Heimgegangenen getreten 'st-Seine Durchlaucht Fürst Franz I. hat am 11. Februar 1929 sein hohes Amt angetreten, hat an diesem Tage seinem verewigten Bruder Würde und Bürde abgenommen. Er ist sür uns der Repräsentant des hohen monar- chischen Gedankens. In ihm sehen wir das monar- chische Prinzip verkörpert.
        

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