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- Vorbemerkung. Von dem Versasser dieser Chronik ist leider nichts anderes bekannt, als daß er ein Bürger von Eschen war und auf Schönbühl wohnte. Weder der Tag seiner Geburt, noch der seines Todes konnte aus den Pfarrbüchern eruiert werden. Er war ein ein- facher Bauersmann- doch dürfte er in seiner Jugend eine gute Schulbildung genossen haben; jedenfalls war er sehr belesen, wie der Inhalt seiner Chronik beweist. Er hatte viel Sinn und In- teresse für die Geschichte seiner Heimat, was ihn auch auf den Ge- danken brachte, eine Chronik oder eine Tagebuch zu schreiben über die Zeitereignisse, von denen er Augenzeuge war. Selbst- verständlich ist seine engere Heimat, seine Heimatgemeinde und das Unterland, aber auch die Stadt Feldkirch, mit dem letzteres in enger Beziehung stand, besonders berücksichtigt. Seine Aufzeich- nungen sind in einem Buche auf 294 Seiten enthalten. Die ersten Blätter enthalten einen Auszug aus Pruggers Chronik der Stadt Feldkirch, der aber hier nicht veröffentlicht werden soll. Die letzte Notiz ist vom Jahre 1813. Die Schrift ist klein, aber gut leserlich, der Stil einfach und fast immer richtig. Sein Urteil über Menschen und Ereignisse das eines einfachen, gut Senkenden, religiös gesinnten Mannes und im allgemeinen sehr zurückhaltend.- Seine Chronik enthält manches Interessante aus dein Volksleben und gibt das Empfinden der Volksseele getreu wieder. Was Helbert nur aus den Zeitungen abgeschrieben hat, z. B. über auswärtige Kriegsereignisse, wurde hier weggelassen und nur aufgenommen, was auf unser Land Bezug hatte. Es
        

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