— 31 — Der langjährige fürstlich Liechtensteiinsche Gartendirektor Hofrat Lauche von Eisgrub hielt anläßlich seiner Promotion zum Ehrendoktor der technischen Wissenschaften in Brunn im Juni 1923 eine Rede über „Die Bedeutung des dahingeschiedenen re- gierenden Fürsten Johann II. von und zu Liechtenstein für die Kunst, die Wissenschaften, die Landwirtschaft und den Garten- bau", in der er folgende Statistik aufstellte: Der Fürst widmete ohne Anrechnung vou verschiedenen laufenden Stiftungen für Spitäler und sonstige Humanitätsan- stalten, serner ohne Anrechnung der Patronatslasten und Fun- dationen während der Zeit von 1875—1925, also in einem Zeit- raum von fünfzig Jahren: Fiir allgemeine Humanität rund 12 Millionen Schw. Fr. Für Kunst und Wissenschaft rund 10^4 Für Schulen rund 1^ ,, „ Für Kirchen rund 6 „ „ „ Für Gnadengaben an einzelne Personen 28 „ „ „ Für Spenden im Fürstentum Liechtenstein 5 Hiezu Kommen die nicht besonders verbuch- ten Privatspenden aus der Prioatscha- tulle des Fürsten etwa 10^ Durch diese Schenkungen hat sich Fürst Johannes den bleibenden Ruhm eines Mäzen und eines selte- nen Menschenfreundes gesichert, der feine größte Freude daran fand, seinen Mitmenschen Gutes zu tun.und die ihm von der Vorsehung zugefallenen reichen Mittel zur Förderung aller edlen Bestrebungen zu verwenden. Auch seine grundsätzlichen Gegner — von persönlichen Feinden Konnte bei ihm ja nicht gesprochen werden — anerkannten seinen selbstlosen Humanitären Sinn, wie ein Zeugnis aus Feindesmund bestätigt. Als .der Kommunist Liebknecht in den Tagen des großen Umsturzes
        

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