— 57 — den Jesuiten zugehörig, und die zugleich mit dem Kloster erbaute Herz-Jesu-Kirche der Kongregation der „Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu" auf der Landstraße, ein romanischer Bau, deren gegenwärtiger Rektor der dermalige Bundeskanzler Dr. Seipel ist. Die Pläne zu beiden Kirchen stammen ebenfalls von dem fürstlichen Architekten Gnstav v. Neumann. Brunn im Gebirge, am Fuße des Wiener Waldes gelegen, politisch der BezirKshauptmonnschast Mödling zugeteilt, zum Gute Liechtenstein gehörend, besitzt eine gotische Pfarrkirche aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, eine Patronatskirche des Für- sten, welche Seine Durchlaucht unter Auswendung bedeutender Mittel stilgemäß renovieren ließ. Vom Standpunkt der Kirch- lichen Stilentwicklung sind die Kirchen von Mödling von hohem Interesse, nämlich die gotische St. OthmarsKirche aus dem 15. Jahrhundert, die aus der gleichen Zeit stammende Spitalkirche und der sogenannte Karner mit der St. PantaleonsKapelle aus dem Ende des 12. Jahrhunderts; der letztere wird heute als GloK- Kenturm verwendet und ist ein hochinteressantes Baudenkmal der romanischen Periode. Der Fürst ließ die wertvollen Fresken des Karners restaurieren, förderte die Restaurationsarbeiten des Wahrzeichens von Mödling, der St. OthmarsKirche, trug zur Renovierung der Spitalkirche bei, wie 
er sich überhaupt als großer Wohltäter der Stadt Mödling zeigte, die den Fürsten zu ihren Ehrenbürgern zählt. Der Fürst besitzt das Patronat über die im fürstlichen Gutsbezirk Schottwien, dem das Gut Seeben-, stein 
angegliedert ist, gelegenen Kirchen von Schottwien, Klamm, die Wallfahrtskirche Maria Schutz, Prein und Seebenstein, von denen die Kirche von Schottwien in ihrem früheren spätgotischen Charakter wieder hergestellt wurde uud jene von Seebenstein ebenfalls verschiedene Renovalionen aus fürstlichen Mitteln er- fuhr. Ferner ließ der Fürst die prächtig am Fuße des Sonn- wendstein gelegene Kirche Maria-Schutz renovieren, die Kirche von Hohenau im Gutsbezirk Ravensburg, die im Gutsbezirk der
        

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