- 133 - Alpen Garselli, Malbun, Gamswald, Staviniel, Guschg und Guschgfiel erwarben sie: 1403 das Drasgimiel von den Triesnern als Erblehen 1406 den Schädlers Boden als Erblehen von den Triesnern 1558 Kaus des Guggerbodens von den Triesnern 1610 „ „ Äeidbüel „ „ 1611 „ von Solums „ „ „ 1615 „ „ Schädlers Boden „ „ „ 1616 u, 1635 Kanf von Wäldern am Aelple gelegen 1626 Kauf von Wäldern am kleinen Steg 1649 „ eines Stückes von der Sükka 1652 „ des Erblehens am großen Steg 1662 „ eines weitern Stückes von der Sükka 1663 „ des Menschenwäldle 1672 „ „ Walser Äeubergle 1668 „ „ übrigen Teiles von Solums 1758 Die Triesenberger verkaufen an die Triesner ein Stück von Tscherris 1778 Kauf des Malbun von den Vaduzern. Jene Walliser, welche in den Talgemeinden sich niederließen, werden sich in diese Genofsame eingekauft, Güter gepacktet und nach und nach gekauft haben. Die am Triesnerberg bildeten meh- rere Genossenschaften. So hieß z.B. eine derselben: „Die Walliser im Malbun", serner: „Die Walliser am großen Steg", — „zum kleinen Steg". Eine andere hatte vom Grafen die Alpen Guschg und Guschgfiel zu Lehen. Jeder Genosse besaß Äaus und Äof als Eigentum und erwarb sich nach und nach immer mehr Eigengüter. Von den Lehenglltern entrichteten sie den jährlichen Zins, später auch den sog. Ehrschatz. So zinsten die von Malbun 8 Pfd. Pfg. an die Pfarrkirche in Schaan, die vom Garselli ein Pfd. Pfg. an die Pfarrpfründe in Grabs, die von Guschg 17 Schilling in den gräflichen Kof in Eschen. Von 1400 an mußten die Walliser auch Ehrschatz zahlen — was sie früher nicht hatten tun müssen. So 1403 für die Alp Dras- gimiel den Triesnern ein Pfd. Pfg. Zins und 6 Pfd. Pfg. Ehr- schatz, 1406 von Schädlers Boden 1 Pfd. Pfg. Zins und 35 Pfd. Ehrschatz. Wenn der Zins nicht auf den bestimmten Tag bezahlt wurde, fiel das Lehengut am folgenden Tage an den Lehenherrn zurück. Jene Walliser am Berg, die in die Pfarrei Triefen gehörten.
        

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