Ser Mt ml» die Sllljelllje NW. i. Klein ist unter den Fürsten Germaniens freilich der meine. Kurz und schmal ist sein Land, mäßig nur, was er vermag. Aber so wende nach innen, so wende nach außen die Kräfte Jeder — da wär's ein Fest, Deutscher mit Deutschen zu sein. Goethe. Am 12. November jährt sich zum siebzigsten Male der Tag, an dem Johann II., souverainer Fürst und Negie- rer des Hauses von und zu Liechtenstein, Herzog von Trovvau und Jägerndorf das ruhmvolle Erbe seiner Väter antrat, ein Ereignis, das in mehr als einer Hinsicht in den Annalen der Geschichte festgehalten zu werden verdient. Die Geschichte Kennt wenig Beispiele eines solch langen Regen- tentums, das eine gutige Vorsehung unserem greisen Monarchen verlieh, sie nennt wohl Keinen zweüen Regenten, dessen Regie- rungszeit zu einem fast unabsehbaren Saatfeld des Segens wurde, und die Welt mag an diesem Tage erstaunt aufhorchen, daß in einer Zeit, die wenig mehr sür Monarchien übrig hat, in der einzigen Monarchie deutscher Zunge der monarchische Ge- danke ein dankbares Freudenfest feiert. Wenn wir in den nachfolgenden Blättern dem hochsinnigen Wirken des Fürsten Johann II., in dem der Historische Verein seit dem Tage seiner Gründung einen munifizenten Gönner seiner Bestrebungen verehrt, eine bescheidene Würdigung zuteil werden lassen, erheben wir weder Anspruch aus eingehende noch auf lückenlose Schilderung, vielmehr seien mit flüchtigen Strichen aus der reichen Fülle der Tatsachen nur die Hauptmo- mente seiner Tätigkeit als regierender Fürst sowie seiner Kunst- fördernden und Karitativen Betätigung festgehalten. Wir nehmen dabei auch Gelegenheit, einige der markantesten Erscheinungen in der Geschichte des fürstlichen Hauses zu erwähnen.
        

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