— 8 - punkte zu Vergleichen mit heimatlichen Verhältnissen. Denn ei, der mit offenen Augen durch die Welt ging, er. der in heimatlicher Erde wurzelte wie kein anderer, er dachte auch in der Ferne uns Wohl des Heimatlandes. Die größten Dienste endlich hat Prälat Büchel dem Volke und dem Lande Liechtenstein erwiesen als Forscher und Förderer liech- tensteinischer Geschichte. Was Peter Kaiser mit seiner „Chronik" begonnen, das führte Prälat Büchel in nimmermüder Arbeit fort. Er war mit andern verdienten Männern der Gründer und För- derer des Historischen Vereins. Kaum ein Land hat verhältnis- mäßig so viel in heimatlicher Geschichtsforschung geleistet wie Liech- tenstein seit 1999. Einen Großteil dieser Forscherarbeit hat Prälat Büchel bewältigt. Er war mit Dr. A. Schädler auch derjenige, der mit anderen verdienten Kräften die Historische Kommission für Vorarlberg und Liechtenstein ins Leben gerufen. Gerade die Tätigkeit des Verstorbenen als Liechtensteiner Historiker kann am wenigsten in den kargen Worten dieser Zeilen gewürdigt werden. Nebst vielen geschichtlichen Vortrügen, die er zur Hebung der allgemeinen Volksbildung, sowohl in den General- versammlungen des Historischen Vereins als auch in den Versamm- lungen des Voltsoereins Vaduz und andernorts hielt, sind seine wichtigsten geschichtlichen Arbeiten folgende! 1. Negesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg, in den Jahrbüchern des Historischen Vereins, Band 1, 3, 4, 5 und 9. 2. Geschichte der Pfarrei Trieseu, Jahrbuch Band 2. 3. Zwei Urbarien der alten Grafschaft Vaduz. Jahrbuch Band 7. 4. Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch Band 7. 8 und 9. 5. Einiges über die Walliserfrage, Jahrbuch Band 9. 9. Bücherverzeichnis der alten bis dahin zur Triesner Kooperatur- psründe gehörenden Bibliothek, Jahrbuch Band 9. 7. Die Urkunden des Pfarrarchives zu Bendern, JabrbuchBd. t2. 8. Zusammen mit Herrn Egon Rheinberger! Gutenbern bei Bnlzers. Jahrbuch Band 14. 9. Graf Wilhelm von Montfort-Feldkirch, Abt von St. Gallen. Jahrbuch Band 14.
        

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