- 54 — berger Pfarrer Simon Balzer und war 
dann 21 Jahre Pfarrer dieser Verggemeinde, 
wurde 1883 Pfarrer in Vaduz, wo 
er 1908 starb. 1864 In diesem Jahre wurde Simon Balzer Pfarrer in Triefen, wo er im 
Jahre 1887 starb. Nach ihm versah ein Jahr lang die Kaplanei provisorisch der resignierte Pfarrer von Vaduz, Kanonikus Wolfinger. 1865 Nov. 15. Landesverweser v. Hausen teilt dem Ordinariat die erfolgte Ausschreibung des Konkurses für die Hofkaplanei mit. Zugleich stellte er an das Ordinariat die Anfrage, ob man nicht einem Hofkaplan mehr seelsorgliche Arbeiten und dafür mehr Gehalt geben könnte. Zwar präsentierte der Fürst Johann dann auf die vakante Pfründe den Pfarrer Büchel in Triesenberg. der wegen 
Kränklichkeit sich gemeldet hatte. Aber Büchel blieb am Triesenberg 
bis 1883. Dafür präsen- tierte derselbe Fürst im Jahre 1866 den Joh. Beat Deflorin auf die Hofkaplanei, der dieselbe versah 
bis 1884, da er Pfarrer in Eschen wurde. 1884 In diesem 
Jahre (9. Juni) kam Joseph Büchel (von Balzers) als Kaplan nach Schaan, wo er nach dem Tode des Pfarrers und Kanonikus v. 
Kastelberg 1897 Pfarrer da- selbst wurde und als solcher 1902 starb. Darauf blieb die Pfründe vakant bis 1900 am 22. Juni Joseph Oberneder (aus Bayern) darauf ernannt wurde. Und auf ihn folgte der heutige Inhaber der Pfründe Julius Geldenbott (aus Württemberg). Vlll. Die Stiftung einer zweiten Kaplanei. Am St. 
Mathiastag 1503 haben Ammann Lutzi Frick, die Geschwornen und alle Kirchgenossen der Pfarrkirche St. Laurentii zu Lob und Ehren der hl. Dreifaltigkeit, der würdigsten Gottes- mutter und Jungfrau Maria, aller himmlischen Bürger, auch zum Trost aller ihrer Vordern und Nachkommen, auch derer, die ihr heilig Almosen und Handreichung an die nachgeschriebene Stiftung einer ewigen Messe (Kaplanei) thun, getan haben oder tun werden, und dazu aller gläubigen Seelen, eine ewige Priesterpfrund zur Ehre der lieben heiligen St. Thomas, des Apostels, und des hl.
        

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