42 und -der Gerechtsame der Pfarrkirche St. Nikolaus, sowie des Käl- ber- u. Füllen-Zehnten. Dieser Zehent war ein brandisisches Lehen, und vom Daniel Ringg zu Eamvell erlauft worden. Ferner erhielt die Pfründe Haus und Hofstat! und Baumgarte» oo der Kirche, was der Stifter von Hans Pfanold von Schaan gekauft hatte, eine Bünt oh der Pfarrkirche, ein Aeckerlc in Pcutell. 6 Mammei Riet, ein Weingärtle zu Vaduz, 54 Schilling Geld, 8 Viertel Waißen, 6 Viertel und 10 Maß Schmalz. Letzteres lieferten Ion und Frumelt am Triesenberg und von 1̂> „eisernen Kühen" kamen, die 10 Maß Schmalz. Als Zinsen sind unter anderen genannt: Lünz auf Planken, Marg. Mareß, Heinrich Vaistli, Hans Erbsen. Konrad Tanner auf Triesenberg. Hans Zogg in Balzers, Hans Lifer in Triefen, Hans Tilian in Vaduz, Ulrich Blank von Triefen. Ein Unterpfand lag ob dem St Martinsbrunnen). Es wird bei der Stiftung bestimmt: „daß hiemand hieewiglich ein jährlicher Kaplan, dem deme die jetz genant stiftung, Altar und Pfrund nach meinem Tod und abgang von iedem ältesten Herren v. Brandis, Herren zu Vaduz, rechtlich und ordentlich, so das zu schulden und fällen kommen ist, um Gottes willen verliehen wird. Uf dem obgemelten altar so vil und so oft in des sin aigen Lonscienx (Gewissen) weiset, un- gesehrt, und so eT darzu geschickt ist, Meß fülle haben, darzu ihm auch ein ieglicher Mesmer zu Schau warten (dienen) solle, auch von dem Pfarr Kelch, Bücher, Lischt und Meßgewandr und andere Nothdurft, was dazu gehöret, bruchen, den solches der gemelt min gnädiger Herr Sigmung v. Brandts und die gemein Nachbarschaft des Kilchspels zu Schan also ewig zu beschehen ver- gunt und verwilliget haben. Dagegen sollen dan die Cavlönen, welche die immerwäh- rend, allweg einem iedem Pfarrer zu Schan zu den vier hochzeit- lichen Tagen und Festen, auch zu St. Laurenz abend und Tag in der Pfarrkirchen und uf der Kirchweichung abendt mit singen und lesen heholfen und ihme fuß ferer oder witer nit schuldig sin, ungefährlich, und darumben so sollen und mögen dieselben und ieglicher Caplon, der den nach miner Verschiedung mit sol- cher Pfrund von dem ältesten Herren v. Brandis und Herrn zu Vaduz rechtlich belehnt werden, als vorstat, die obgeschribe'?e stuck, güther, Zehnden, iährlich Renten, Zins und gült zu des
        

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