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- von Chur zu 
seinem vicsrius korsneus für 
das Lspitulum Orusisnum, Dieses 
Amt hatte vorher der Pfarrer Grast von Rankweil 
innegehabt, welcher Dekan 
des anderen Teiles dieses Kapitels war und 1794 starb. Also war damals das große Drusianische Kapitel in zwei De- kanate geteilt. 1826 April 10. Der Fürstbischof schreibt dem 
resign. Pfarrer Mayer, Jakob Anton 
Carigiet sei zu seinem Nachfolger er- nannt, er soll ihn in sein Amt einführen. Carigiet wurde im Jahre 1832 Kanonikus und Landesvikar. Unter ihm wurde Vaduz eine Kuratie mit pfarrlichen Rechten. Carigiet wurde nach 26 Jahren eifriger Tätig kett in das Residentialkapitel nach Chur berufen, wo er am 8. Jänner 1880 als Domdekan starb. Von Disentis gebürtig, war vorher Pfarrer in Trimmis und Ems gewesen. 
Er soll ein feiner Diplomat und vorzüglicher Oekonom gewesen sein. 1858 Nov. 8. Nach dem Weggang des Genannten wählte das Dom- kapitel den Kanonikus Dr. 
Valthasar v. K 
a st e l b e r g, bisherigen bischöfl. Vikar 
und Pfr. von Anschein 
zum Pfar- rer von Schaan. Er entstammte einem altadeligen Geschlecht des obern Bllndens. Seine Vorfahren waren zum evangel. Bekenntnis übergetreten, aber sein Großvater, welcher An- tistes, und sein Vater welcher Pastor in Felsberg war, wa- ren zur katho!. Kirche zurückgekehrt und mit ihnen auch die Familie. Unser Balthasar machte seine Gymnasialstudien in Freiburg in der Schweiz und seine theologischen Studien in Rom, von wo er das Doktorat der Theologie und der Philosophie holte. Er ward dann Cooperator in Jngolstadt und Pfarrer in Ruschein. 
Nach fast 40 jähriger Wirksamkeit in Schaan starb er infolge eines Hirnschlaqes wohl versehen, 85 Jahre alt am 16. März 1896. Seine freundliche Erschei- nung, diese kleine untersetzte Statur mit dem blühenden Aus- von Chur zu seinem vicarius foranens für das Capitulum Drusianum. Dieses Amt hatte vorher der Pfarrer von Rank- weil innegehabt, welcher Dekan des anderen Teiles dieses sehen bis ins höchste 
Alter, dazu die originelle Ausstattung mit dem alten Cylinder, den hohen Stiefeln und dem Man- tel von blauem Loden bleibt unvergeßlich, wie auch die
        

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