— 37 - bischof Karl Rudolph den Kanonitus Dr. theol. Jakob Balletta. Es stammte aus Brigels, wurde i. I. 1813 Dompropst, starb aber am 8. April 1814 am Typhus, den er sich in Schaan bei einem Krankenbesuch zugezogen harte. Diese Krankheit hatten im Kriege der Aliierten gegen Frank- reich beim Durchmarsch deutsche Truppen eingeschleppt. Am 12. August 1812 schrieb der Landvogt Jos. Schuppler einen sehr geharnischten Brief an den Pfarrer Balletta. Er habe gehört, er habe auf den 14. d. Mts. eine Prozession nach Maria Hilf angesagt und auf jenen Tag alle knechtliche Ar- beit verboten. Er solle sofort diese Prozession abkündigen und ebenso das Verbot der Arbeit. Sonst wehe ihm! Auch habe er das Gleiche nach Balzers zu melden und beim Oberamt anzuzeigen, daß er dem Befehle des Oberamtes nachgekom- men sei. Der Pfarrer von Balzers berichtete dann, daß in Balzers kein Mensch an eine Prozession nach Dur gedacht habe. Pfarrer Balletta berichtete, daß nicht er, sondern die Richter von Schaan, Vaduz und Triefen eine Prozession nach Maria Hilf verabredet hatten, die jetzt aber ausbleibe. Von der Absicht der Balzner nach Dux zu kommen, habe er nichts gehört. Die Arbeit sei nie verboten worden. 1811 Dez. 20. Auf die durch den.Tod des Pjar-ers von Schaan und erwählten Propstes vakame Pfründe wurde Johann Durig berufen. Er stammte von Tschc.gguns im Montuvon und war vorher Pfarrer in Eams gewesen. Die bischöfliche Approbation erfolgte am 3. Jänner 1815. Durig starb 66 Jahre alt am 10. April 1818 .^n Nervenfieber, das damals hier wülete und vem auch wenige Tag) nach ihm sein Kaplan Spehler erlag. 1818 Mai 27. Präsentation des Kanonikus, Dekans und bischöfl. Vikars Dr. theol. Joseph Anton Mayvr, bisherigen Pfarrers in Altenstadt. Er erscheint dahier am 28. Juni. Wegen Altersgebrechen resignierte er schon anfangs 1826. Er blieb noch in Schaan und genoß von seinem Nachfolger eine jährliche Pension von 300 fl. Mayer war im Jahre 1704 Pfarrer in Feldkirch gewesen. Er wird in einer Urkunde vom 15. September desselben Jahres parocbus civitstis r^eldliirdiensis genannt. In der selben Urkunde ernannte ihn der Fürstbischof Karl Rudolph
        

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