— 35 - aber von 1661—64 krank gewesen zu sein, denn sein Vikar Valentin v, Kriß hatte iü diesen Jahren die ganze Pscnr- verwaltung. Als der Pfarrer starb, kam v. Krieß als Pfarrer nach Triefen, und der Pfarrer von Triefen kam als Pfarrer nach Schaan. Lnziu Pappus von Triefen, die Schniefte: de^ Pfarrers, führte auch den Eeschlechtsnamen „Micheel". Gleichzeitig war auch ein Vruder derselben da, der 'ai Taufbuch als Nobilis Franc. Andreas Micheel als Pate erschien. Eine nobilis Domina Margaretha Micheel war die Frau des Landvogts Joh, Christoph Koöerle Die Pavvus o Tiasiberg waren ein Feldkircher Adelsgeschlecht, das i. I. 1718 in den Frei- Herrenstand erhoben wurde und in Schwaben noch fortblüht. Pfarrer Maximilian Pavvus von Tr. war Kanoni- kus und Dekan des Kapitels „unter der Lanquart." 1664—67 Jakob Erni, mgK. pliil. Er stammte aus Eöfis bei Feldkirch, war früher Kaplan in Vaduz und Pfarrer in Triefen gewesen. Seine Eltern Hans Erni und Anna Wolf starben daselbst. Er war Sextar des Kapitels. Er starb schon nach 3 Jahren erst 47 Jahre alt. 1667 Okt. 20. Das Domkapitel präsentiert dem Vischof den Jo- hann O'ehri. Derselbe war wahrscheinlich von Eschen, wo er auch zeitweise vikarisiert hatte. Er starb hier nach fast 20 jähriger Wirksamkeit. 1686 April 9. Nach dem Ableben des Pfarrers Oehri präsentierte das Domkapitel als dessen Nachfolger den Kanonikus Karl Martin Easser v. Strafzberg. Er verließ schon nach neun Jahren (1695) Schaan und wurde Kaplan an der St. Florinskapelle in Vaduz, starb im Jahre 1709. Er stammte aus Feldkirch. 1695 In diesem Jahre kam Franz Joseph Schalk von 
Rei- chenfeld als Pfarrer. Er war Kümmerer des Kapitels „unter der Lanquart". Er war vorher Pfarrer in Balzers gewesen. Er starb am 2. Juni 1707 und wurde im Chor der Kirche beigesetzt. Auch dieser Pfarrer war ein Feldkircher. 1708 Juni 12. Präsentation des Kanonikus Dr. tbeol. Franz Joseph Sigismund v. Harder. Unter diesem, De-
        

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