133 Beide verkauften ihren Anteil nn Franz Rcnnolt in Feld- kirch, und zwar den Wald um 49 fl., die Weide um l16 il. Sowohl auf dem Walde, als auf der Alpe lastete die jährliche Steuer des Vogelrechtes mit je 2 Pfd. Schmalz und 4 Pfd. Käs. 1072 Graf Friedrich Karl v. Hohenems verkaufte der Gemeinde Schaan-Baduz wegen den jüngsten Rheineinbrüchen die Güter Sandwies und Vittlerau um 50 fl. t708 Die Gemeinde Schaan-Vaduz hatte an den Landesschulden 5016 fl. zu übernehmen (an Planta, Salis u. a.) 1740 Die Gemeinde Schaan wurde vom Oberamt ersucht, zum Bau einer Ziegelhlltte in Nendeln Fuhrwerke zu schicken. Jedes derselben soll nach geleisteten 5 Fuhren 1 Matz Wein, sür 2 Kreuzer Brot und sür 2 Kreuzer Käs beim. Wirt Hoop in Rendeln zu Lasten der fürstl. Kasse erhallen 1786 In diesem Jahre wurde die neue Landstraße erbaut. Die Gemeinde Schaan hatte für die Strecke von Schaan für. genügend Handarbeiter und Fuhrwerke zu sorgen Die Arbeiter erhielten 26 Krenzer, die Fuhrwerke 1 fl. 12 kr. Taglohn. In demselben Jahre kauften die Schaaner vom Fürsten Franz Joseph den Maierhof Gamander samt dazu gehörigen Gütern um 15,600 fl. Im Jahre 1791 wurde dieses Kapital abbezahlt. Nachdem Bnduz von jeher kirchlich und politisch zu Schaan gehört hatte, begann nnn die allmähliche Teilung des Eemeinde- gebietes. Die kirchliche Trennung erfolgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1643 war die Alp Valorsch geteilt worden. Im Jahre 1779 verzichtete Planten auf das Losholz im „Summerhau". Im Jabre 1797 verglichen nch Schaan und Vaduz über ihre Wuhr- lasten, Riet- und Waldfriedungen. Vaduz erhielt 127, Schaan 146 Teile. Schaan hatte die Wuhrsteine von derTidrüfe, Vaduz von der MUHlerüfe zn nehmen. Nun begannen aber die Reibungen zwischen Schaan und Vaduz. Schon im folgenden Jahre klagten die Vaduzer, datz die Schaaner den zu Vaduz gehörenden Teil des Sommerrietes abge- ätzt haben. Ein Schiedgericht schätzte den Schaden aus 248 fl , der
        

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