rientag, da man zalt oonn Gottes geburt drey zehn hundert Jar, darnach in dem Sitten und vierzigsten Jar. (Urbar St. Johann.) Anno 1474 urkundete Hans Spiegel zu Schaan, daß er sür sich und seine Erben als erbliches Lehen vom Johanniterhaus Feldkirch empfangen habe den Hof zu Schaan mit allen Leuten und Gütern, wie er ihn schon etliche Jahre innegehabt habe. Doch war davon ausgenommen das Höfle zu Schaan, das Heinrich Schierser inne hatte, und auch zum großen Hof gehörte. Der l jährliche Lehenzins waren 8 Schüssel Waizen und zwei Hen- nen. Die Spiegel blieben so lange im Besitze dieses Hofes, daß derselbe den Namen „Spiegelhof" erhielt. Im Jahre 1639 ging das Lehen auf ein Vürge.r-Konsor- tium über und wurde1728 dieser.Hof mit demMalerhos in ein Lehen vereiniget. Einige Zeit waren die Junter v. Gugelberg und o. Salis im Besitze desselben. Der.Hof grenzte an Pfarrhos, Dvrfgasse, Frühmeßgut und an Landammann Walsers Haus- gut. Dazu gehörten 19 Aecker, 3 Vündten, 5 Wiesen, 1 Wein- berg in der Rösch und 1 Riet. Der Lehenzins blieb derselbe wie im Jahre 1474. 1647 An die Schweden, die im Jahre 1646 ins Land einfielen, hatte die obere Landschaft 12 669 fl. Brandschatzung zu zahlen. Es traf auf die Gemeinden Schaan-Baduz und Planken 3990 fl. Diese Summe entlehnten sie bei Rudolf v. Salis, Land- vogt in Maienfeld. Auch verkauften sie (wie oben erwähnt worden) ihr Erblehen zum „großen Steg" an die Triesen- berger um 766 Churer Gulden. Da diese Schuld an den Herrn v. Salis abgezahlt werden mußte, entlehnten diese Gemeinden die 3999 fl. vom Junker Andreas Euler in Jenins. Sie versprachen Rückzahlung innert 3 Jahren und 4 prozentige Verzinsung. (An v. Salis hatten sie 6^ zu zahlen). Diese Schuld wurde erst nach 166 Jahren (1753) abbe- zahlt, dafür aber eine neue Schuld bei Bell v. Belfort in Chur aufgenommen. 1659 Ueber dem Dorfe Schaan lag eine kleine Alpe „Alpila" genannt. Der Wald in derselben war im Besitze des Grafen und die Weide im Besitze eines Christian Tschnbruu in Schaan.
        

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