- 118 - Oberbaurat Schmidt kommt nunmehr um die Anfertigung der Detailpläne und um.die Ausarbeitung des Kostenvoranschlages anzugehen." Am 27. Mai desselben Jahres reichte Pfarrer Deeurtins dem bischöfl. Ordinariat eine Bittschrift ein, durch welche ein Beitrag von 1666 Gulden für die Kircheneinrichtung gefordert wird. In der Sitzung vom 6. Juni anerkannten die Vertreter der Gemeinde folgende Verpflichtungen: 794.5V fl. zur Bodenablösnng, Fuhrleistungen, Handarbeiten, Lieferung des weichen Bauholze?, Kalk, Bezahlung des Aufsichtspersonals, Verwendung des Baü- fondes und anderer Einnahmen zus. 15 096 fl. Im Jahre 1875 vermachte die Witwe Salome Rheinberger geb. Tanner in ihrem Testamente der neuen Pfarrkirche 5599 fl. Auch Se. Durchlaucht der regierende Fürst schenkten zu einein Paramentenfond 3399 fl. Die Gemeindevertretung hätte nun gerne das Rheinbergev- sche Legat zur Tilgung ihres Restes der Bauschuld verwendet, aber Regierung und Ordinariat gestatteten nur die Verwendung der Hälfte des Legates für diesen Zweck. Das übrige verblieb der Kirche. Am 5. Oktober fEeburtsfest des Fürsten) 1873 fand die feier- liche Konsekration der Kirche durch den Weihbischof Kaspar Willi statt. In der Frühe dieses Tages wurden die letzten Messen in der alten St. Florinskapelle gelesen und die Kapelle selbst bald darauf bis auf den Grund abgetragen, die Grabstätten zugedeckt. Die Kosten der neuen Kirche beliefen sich söhne die später er- folgte Dekoration) auf 294,777 fl., wovon die fürstliche Kasse 163,777 fl. leistete; die Gemeinde 41.900 fl. XIX. Vom Zehnten zu Schaan und Vaduz. Vor 1300 war ein Drittel des Schaaner und Vaduzer Zehnten im Besitze einer Familie Säger in Maienfeld. Um 1300 besatzen denselben die Vaistli im Roten Haus zu Vaduz, die ihn an den Ritter Dietrich v. Schönstein verpfändeten. Anno 1368 kauften die Vaistli ihn und ein Pfund Pfennig Zins ab der Alp Blaikara und 5 Schäffel Korn zu Balzers wieder
        

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