-s- Josef Gatzner (?>c>n Linidesvik.ir Dr. G, Marx er,) Ouem clü o6ere, psecis^oAum kscsne „Wen die Götter haßten, machte» sie zum Schulmeister", so lautet ein bekanntes von mot. Es ist zwar schwer glaubhaft, daß die alten Römer dieses Latein verbrochen haben, viel eher entrang sich dieser Seufzer dem Äerzen eines geplagten Lehrers ans neuer Zeit in einer langweiligen Unter- richtsstunde. Wir andern aber meinen einen tüchtige» Schulmann soll man i» hohen Ehren halten und dem Andenken eines Landsmanns, welcher vieles für die Schale getan, seien diese Zeilen gewidmet. Am 6. Juni dieses Jahres starb in Innsbruck «Direktor Josef Gaßner. Die Gemeinde Triesenberg kann sich rühme», den hervor- ragende» Schulmau» Ki»d ihrer Gemeinde nennen zu können. Triesenberg war- „Mei» Nestlein ans sonniger Äöh", so singt er in dem hübschen Ge>ichtchen i» „Ferugruß eines Triesenbergers an die Äeimat." .hier wnrde Josef Gaßner am 10. April 1858 als Sohn des Schulleiters Gotliieb Gaßner nnd der Katharina Eberlc geboren. Die Eltern wohnten im alten Schnihause zn Jonabvden. Bereits mit 12 Jahre» besuchte der taleutierte Lehrerssvh» das Stiftsgui»- nasium z» Mehrerau. Aber schon nach Jahresschluß vertauschte er Mehreran mit Schwyz, wo er 6 Jahre blieb »»d die Gymnasial- stndien vollendete. In Schwyz studierte auch sei» Bruder Ferdinand Gaßner, welcher später sieb als Kaufmann in Schaan niederließ. Als Berufsstudinm wählte nun Gaßner die Philologie, hauptsäch- lich die klaisischen Sprachen und Germanistik. In den Hochschulen von Innsbruck und Wien bildete er sich für das Lehrfach ans. Mit glänzendem Erfolge legte der junge Philologe die Lehramtsprüfung für die Mittelschule ab. 5Im in Oesterreich Anstellung zn finden, mnßtc er die österreichische Staatsbürgerschaft sich erwerben. Die erste Tätigkeit war für den jnnge» .Professor die Stelle als Supplent am deutschen Gymnasium zu Trient. Damals bestanden 2 Gymnasien in dieser Stadt, ein deutsches und ein italienisches. Dort verfaßte der fleißige Lehrer eine sehr brauchbare italienische Sprachlehre. Zn gleicher Eigenschaft siedelte Gaßner später nach Üngarisch-Äradisch (Mähren) und »ach Salzburg über. In Salzburg wurde er im Jahre 1886 ordentlicher Professor. Im Jahre 1892
        

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