- 99.- Schick altershalber dieses Zeitliche bald werde verlassen müssen, als habe er derAdministration denHerrn Karl Regele empfohlen, weil er Schaaner sei") und sein Leben im Vatcr- lande zuzubringen wünsche." 1799—11 Karl Regele von Triesenberg. Ihn präsentierte der Gras Jakob Hanibal v. Hohenems am Z.Juni 1799. Herr Regele war wohl einer der verdientesten Inhaber dieser Pfründe. Leider sollte er sie aber nur kurze Zeit inne haben, denn er starb schon nach zwei Jahren am 1. September 1711 zu Feldkirch, wohin 
er sich krank hatte bringen lassen. Er schenkte der Kirche von Vaduz die große und schöne gotische Monstranz, in deren Fuß eingraviert sind: das Bild oes hl. Florinus, das Negelsche Wappen und die Worte: „Dieses Werkhhat verschafft der wohlehrwürdige, edle undhochgelehrte Herr Karolus Regele, 25jähriger Pfarrer in Oesterreich, dann zwei Jahre hochgräflicher Hof-Kaplan zu Vaduz." In seinem kurz vor seinem Tode in Feldkirch amtlich errichteten Codizill vermachte er noch: „der Kirche von Schaan 199 fl., der zu Vaduz 
59 sl., dafür sollen die Herren Kapläne zu Schaan und Vaduz neben Lesung der wöchentlichen in seinem Testament begehrten hl. Messen verbunden sein, alle Sonn- tag zu Vaduz Kinderlehre zu halten, und zwar der Früh- messer von Schaan zwei, der Vaduzer Kaplan einen Sonn- tag im Monat. Kann der Herr von Schaan nicht kommen, dann muß der von Vaduz aushelfen. Zwei guten Freunden vermachte er 25 fl.: nach seinem Tode soll eine arme Person nach Einsiedeln für ihn wallfahrten und dort für sein Seelen- heil für 14 fl. Messen lesen lassen und für die Wallfahrt 8 fl. erhalten. Er legierte 159 fl. zu einem Jahrtag in Vaduz mit Seelamt und 4Messen mit einem Stipendium von 49Kreuzern. Er vermachte ferner 99 fl. Kapital, wovon aus den Zinsen alle Jahre zu ewigen Zeiten am Allerseelentag von den Kapu- zinern in Mels 2 Messen zu Vaduz gelesen werden sollen, mit einem Gulden Stipendium für jede Messe. Für den Schuldienst in Vaduz vermachte er 599 fl., auf daß ein je- Er gehörte allerdings in die Pfarrei Schaan, stammte ans Rotenbodcn, Triesenberg. Im 
Jahre 1708 verkaufte er einigen 
Triesnerbergern sein großes Gut an der Letzi 
um 514 fl.
        

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