9s - Präseutatiousurtunde des Grafen Jakob Hanibal heißt, war er „der verwittibten Kaiserin nnd Regentin Hof-Munius" gewesen. 1725—32 Der Fürst Joseph von Liechtenstein präsentierte dann dem Domprobst Rudolph v. Salis den Anton Maurus Feli x. Die bischöfliche Approbation erfolgte am 29. Juli 1725. Felix wurde durch den Dekan 6e Peller installiert. Er verließ Vaduz anno 1732 und wurde Pfarrer von Roggozell. 1732—93 Franz Joseph Wolf. Er hatte mit Bewilligung des Fürsten mit dem oben genannten Herrn Felix die Pfründe getauscht, da er vorher Pfarrer in Roggozell in Schwaben gewesen war. Herr Wolf stammte aus St. Fiden bei St. Gallen, starb hier 1793. 1793—94 Franz Rupert ^.Schultheiß, von Feldkirch. Er war früher Pfarrer in Balzers gewesen. Altersschwach und krank kam er hier an und starb schon nach einem Jahre. Ihn hatte im fürstlichen Anftrag das Oberamt Baduz dem Bischof präsentiert, und der Pfarrer Konrad in Triesen im Auftrag des Dompropstes installiert. Herr v. Schultheiß wird wegen seines langen und ̂eifrigen Wirkens im Balzers ge- rühmt.") 1795—89 Johann Friedrich Fink. Er war vorher Coo- perator in Hohenems. Ihn präsentierte Fürst Joseph Wenzel. Fink war ein gebildeter Herr, aber ein schlechter Oekonom. Er verkaufte die schönsten Güter der Pfründe viel zu billig und starb in großer Armut in einem Privathause, nachdem er auf seine Pfründe resigniert hatte. 1789—1899 JosephAntonFuctscher, präsentiert von Fürst Alois I. Er wnrde im Auftrage des Dompropst installiert durch den Kaplan der zweiten Pfründe Franz Abbarth. Er war Dr. theol. apostolischer Notar, 10 Jahre Pfarrprooisor in Flums und 19 Jahre Pfarrer in Schruns gewesen. Er starb am 13. März 1800, erst 52 Jahre alt und wurde vor der Türe der Florinskapelle beigesetzt. Er ist der Verfasser eines Er- bauungsbuches, das er dem Fürstbischof Karl Rudolf widmete. Vor der Investitur kam der Landvogt in die Sakristei und fragte, ob er denn hiebei nichts zu tun habe. Herr Abbarth Mehreres über ihn siehe Äistor. Jahrbuch 18. Band.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.