87 ebenso die 4 Weihwasserbecken aus Marmor, Die Schreinerarbeiten fertigte Schreiner Martin Risch von Eschen. Im Grundstein und im Turmknopf wurden Urkunden über den Kirchenbau eingelegt. Die Konsekration der Kirche erfolgte am 12. Okt. 1895 durch den Bischof Ioh. Fidelis Battaglia. Die Patrone der alten Kirche wurden beibehalten. Die Altäre, die Kanzel und die Kreuzweg- stationen lieferte der Bildhauer August Valentin in Brixen — alles prachtvolle Werke und um äußerst billige Preise, den Kochaltar um 4000 fl., Kanzel um 800 fl., den Keiliggrabaltar um 1000 fl., die 14 Stationen um 14Z0 fl., den Nosenkranzaltar um 1400 fl. Alle diese Auslagen sür die innere Ausstattung wurden durch freiwillige Beiträge bestritten, die in immer reicherem Maße flössen, je reicher die Zierde wurde. Nicht bloß Eschner sondern auch Gam- priner zählt die Kirche unter ihre Wohltäter, von denen besonders Dr. Marxer mit seiner Stiftung von 2000 fl. erwähnt sei. Für die Stationen meldeten sich soviele Stifter, daß nicht allen eine Station gewährt werden konnte. Auch die gemalten Fenster fanden ihre groß- mütigen Stifter. So ist die Pfarrkirche von Eschen die schönste Zierde der Geineinde geworden und ein schönes Denkmal edler Wohltätigkeit und Kunst. Leider sind die Barokaltäre der alten Kirche um nur 336 fl. nach Deutschland verkauft worden und sind jetzt im städtischen Museum in Aachen. Die Baukosten betrugen 56394 fl. Sie wurden gedeckt durch das Kirchenbau-Kapital von 43 094 fl., Gemeindezuschuß von 6300 fl. und 7000 fl. Sparkassa-Darlehen. Die anno 1911 von der Firma Graßmayer in Feldkirch ge- gossenen 4 Glocken kosteten 12 000 fl. (24000 Kronen). Die alten Glocken galten 3300 Kr., die Gemeinde gab 2000 Kr., der Landes- fürst spendete 9000 Kr., das Legat des Adam Keeb in Gamprin 7000 Kr. und andere Schenkungen 3000 Kr. Dr. Marxer in Gam- prin stiftete 4000 Kr. und Kath. .Häßler 2000 Kr. für die Altäre.
        

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