- 56 - Anter dem energischen neuen Landesverweser v. Hausen erfolgte endlich im Jahre l86l die Einigung und Ordnung der Angelegen- heit zur Zufriedenheit des Pfarrers Frick. Anter Pfarrer Frick.wurde im Jahre 1864 der Friedhof er- weitert indem 358 Klafter von der Pfarrbündt dazukamen. Pfarrer Frick war ein eifriger Seelsorger und musterhafter Priester. Als Greis in seinen weißen Haaren und blühendem Aus- sehen war er eine freundliche Erscheinung. Er wurde mit der Würde eines nicht residierenden Kanonikus beehrt. Schon hatte er sich mit der Gemeinde über seinen Rücktritt als Pfarrer und die Uebernahme der neu errichteten Kaplanei verständigt, als ihn am 1V. Jänner 1883 ein Kerzschlag aus dem Leben unerwartet abberief. Auf ihn folgte im gleichen Jahre Ioh. Beat Deflorin von Disentis, der früher Pfarrvikar in Trimmis, von 1864—1866 erster Kaplan in Eschen und dann Kofkaplan in Schaan gewesen war. Anter ihm gingen die Güter der Pfarrei durch Kauf an die Ge- meinde zur Gründung einer Armenanstalt über. Ein bleibendes Denkmal setzte sich dieser fromme Seelsorger durch den Bau der herrlichen Pfarrkirche mit der prachtvollen inneren Ausstattung. Lange Jahre kränkelnd, starb er 1907 im Iohannesstift in Zizers und fand seine Ruhestätte an der Mauer seiner Kirche. Auf ihn folgten im Pfarramte Wilhelm Wösle von Isny in Schwaben, der früher Kaplan in Ennatbürgen und Kofkaplan in Vaduz gewesen war. Er starb in Eschen im Jahre 1920 nach 13jähriger Wirksamkeit und hatte den jetzigen Inhaber der Pfründe Kerrn Johann Anton Büchel von Mauren zum Nachfolger. Llnter Pfarrer Wösle erhielt die Kirche die neuen Glocken und das elek- trische Licht. Auch wurde der neue Friedhof erstellt und durch den Landesvikar Büchel feierlich geweiht.
        

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