— 133 dem Ehegarten (Anstößer Kannß Wo!ffen, Kerrschaftgut, Landammann Walser, Johann Wolffen); Ein Rüedm.id (An- stößer Herren von St. Johann in Veldtkürch, St. Lorenzen Mösners Mad, Waydrüed, Hieronymuß Schetter) auf 13 Jahre lang zur Benützung „allß unsere aigue Güeter" erhalten zu haben, gegen Erhaltung in „wesentlichen Ehren" und gegen einen jährlich auf Martini in den Pfarrhof zu Bendern zu entrichtenden Zins von „Vier Viertel Kernen" und für „zway Kiener fünfzehn Kreyzer Veldtkircher Mäs und Währung." Wenn die Lehenleute in Entrichtung des Zinses oder in Instandhaltung der Güter lässig wären, würden diese zurück- fallen. Pergament mit anhgd. fiirstl. Siegel. (16 172S Dezember 4. Hupert Salis von Kaldenstein bekennt, von Josef Benedict, Bischof zu Chur, nachstehenden Zehenden „im Trysner Kirchspiel sambt aller zugehörde, so von Ihro Äoch- fllrstl. Gnaden angehörig Stisft zu Lehen rühret", zu Lehen erhalten zu haben, nach Maßgabe des folgenden (im Originale wörtlich eingeschalteten) Lehenbriefs: Josef Benedict, Bischof zu Chur verleiht dem Kupert v. Salis Freih. von Kalden- stein und seinen männlichen und weiblichen ehelichen Leibs- erben zu einem „Freylehen": „den Zechendten am Trysner Berg in selbig Kirchspihl under dein Wald, daraus der vierte Theil deßselben zehendten der Kirch daselbsten gehörig mit allen rechten und zugehörden; Mehr 
vier schöffl Khorn aus dem großen zehendten zue Trysen jährlich gült. Item zwo Kueben in velten gelegen mit allen Ihren rechten und zuegehörden, und alles was sonsten zu diesem Lechen von Alters hero gehört." Dagegen hat genannter Kupert von Salis einen Eid geschworen, dem Bischof, dessen Nachkommen und dem Stift treu, dienstlich und gewärtig zu sein, deren Nutzen zu fördern, Schaden abzuwenden und sonst alles zu tun, was ein Lehensmann solchen Lehens wegen seinem Lehenherrn tun soll und pflichtig ist, wie er auch dieses Lehens wegen nur vor dem Bischof rechten soll und die cohorenzen der Lehengüter genau in Wissenschaft halten soll. Gegeben zu Chur 4. De-
        

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