- wi — Im Jahre 1756 starben in Eschen 51 Personen, davon 22 Kinder. In 4 Fällen ist erwähnt, daß totgeborene Kinder bei den Reliquien in Schruns Lebenszeichen gegeben haben und dann bedingungsweise getauft worden seien. Im Jahre 1772 starben 23 und i. I. 1796 31 Kinder. Im Jahre 1772 starb in Nendeln an völliger Entkräftung eine Person, die aus lauter Sparsamkeit fast nur mit Wasser ihr Leben fristete, so lange es ging. In Nendeln hatte sich eine ganze Kollektion fremder Familien zusammen gefunden. Solche hießen: Brunner, Zäch, Kink, Frisch- knecht, Keller, Baumgartner, Eschenberger, Zürcher, Schellenbach, Itter, Tintenober, Bösch, Schmid, Kogg, Margstetter, Meyer, Polt, Krämer, Gächter, Kindling, Lutter, Schönmetzler, König, Kaas, (aus dem El- saß), Bernet, Gublcr Denzler, Mullerbegg, Vetter, Burkard, Konrad, Kirschbaumer. Ein Kienbach wurde wegen Diebstahl in Altstätten hingerichtet. 1800 August 20. starb in Alm als Soldat Johann Oelkuch. 1808 September !3. starb in Burgos, Spanien, der Soldat Christian Gantner von der Schweizer Legion. 1810 am Fastnacht Dienstag kamen auf dem Keimweg von Feldkirch her I. M. und sein Sohn ums Leben, indem sie in einem Graben ertranken. In dieser Zeit gab es ausfallend viele Todesfälle von Ge- bärerinnen mit ihrem Kinde. Nach dem Firmungsbuche wurden gesinnt: im Jahre 1673 Kinder 402, im Jahre 1682 Kinder 108 „ „ 1694 .„ 32, „ „ 1736 „ 95 „ „ 1743 „ 131, „ „ 1756 „ 143 (in Bendern) „ „ 1772 „ 62, „ „ 1774 „ 159 (in Bendern) Zu der Firmung von 1774 bemerkt das Buch: „In diesem Jahre und bei dieser Gelegenheit bestand die Absicht eine Generalvisitation abzuhalten, aber der Kerr Landvogt v. Funkner prätendierte den Beisitz. Da dieser unterblieb, wurde nur die Firmung gespendet. Aeber die Auslagen bestand seit einem Jahr noch der Streit, bis das bischöfliche Ordinariat alle Kirchen, Kapellen und Pfarrhäuser davon frei sprach und das Reisegeld nachließ. Die übrigen Auslagen in Bendern mußten die Gemeinden bestreiten. 8
        

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