Zos. Vonier sein besitzendes Mayensäß und Alprecht im vorderen Rels zu Vandans im Thal Montason gelegen, nembl. in dem Walser Nasal und auf Gallmomost, an beeden orthen Sechzehne und ein Viertel Weyd, mit denen darzugehörigen Mäder, und zwahr das glate Mad für eigen, in denen übrigen Mäderen aber die Be- treffnus nach Proportion deren zu gallmomost gehörigen Weyden in seinen bewußten Zihlen und Marken, samt eigener Thyegen und zwei Schern» am unteren Staffel, und am oberen Staffel auf der alp die untere Thyegen und unteren Scherm für eigen mit dem Senn-Kessen und alliglichem an beeden orthen dato vorhandenen Zugehörigen Senngeschierr, ainfall anderen Recht und gerechtigkeiten. Zu- und Eingehörden laut Alpbriefs und Theillzedels, für frey, eigen, ledig und looß (außer daß zuvor darob gehen der pfarrpfrundt zu Bludenz Capital 20 Pfd. oder Reichs Werung 22 fl. 50 kr., so an dem Kaufschilling abgezogen werden sollen) umb eine Summa gelts auf Martini des hl. Bischofs tag nächstkünftig mit paarem gelt zu bezahlen jede Weyd samt Zugehör s 13 fl. 30 kr., macht in Summa über Abzug obigen darauf ligenden und von dem Verkäufer zu zünsen und zu bezahlen übergebenden Capitals deren 22 fl. 50 annoch 196 fl. 32V2 Kr., sage Einhundert Sechs und Neunzig Gulden zway und dreißig K'.euzer zwey Pfenning getreulich und ohne gefährde mit Urkunde gegenwärtig durch allhiesige Statt-Canzley gefertigten Kaufsbriefs, der geben ist den 12. Monatstag oktober im Sibenzechen hundert ein- und Sechzigsten Jahre. (Papier, Original mit Siegel). Canzley Bludenz. Pfäfers erfreute sich nicht lange des Besitzes dieser Alprechte. Es erging ihm wie dem Kloster St. Luzi mit seinem Keuberg. Schon 
am 27. Nov. 1679 war 
die sog. ?rso/mstic<' praxensis des Kaisers Leopold erschienen, in welcher an alle österreichischen Staaten, also auch an Vorarlberg das Verbot erging, an geistliche Stellen Güter zu verlausen, und das Gebot, schon veräußerte Güter wieder einzulösen. Diese Pragmatica wurde 1764 wieder erneuert. Nun mußte auch Pfäfers seine oben erwähnten Alprechte wieder einem Käufer abtreten. Zwar hatte das Kloster dieselben dem Pfarrer Adrian Barball von Vandans überlassen gehabt. Aber i. I. 1767 erschien ein Christian Wärli von Schruns vor dem Gericht in Bludenz
        

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