— 107 - 20. Greifen stein (Niederösterreich). Diese Burg, schon 1136 urkundlich erwähnt, wurde im Jahre 1829 durch den Fürsten Johann I. von einem bürgerlichen Besitzer erkauft. Der Dichter Theodor von Körner besuchte im Jahre 1812 diese Burg mit Wilhelm von Humboldt, und machte dann das Gedicht: „Aus dem Greifenstein". 21. Schloß Kaunitz (Böhmen). Die Herzogin Maria Theresia von Savoyen, geb. Fürstin von Liechtenstein kaufte Herrschaft und Schloß Kaunitz und ver- machte sie dem Fürsten Franz Josef. Das Schloß wurde um 1734 vom Grafen W. Morzin erbaut. 22. Ungarisch Ostra (in Mähren). Dieses Gut und Schloß kaufte Fürst Gundakar von Liechten- stein im Jahre 1625 von der kaiserlichen Kammer. Das Schloß stand als Burg schon im 12. Jahrhundert. Die heutige Gestalt erhielt es um 1600. 23. Nattay (Böhmen). Die Herzogin Maria. Theresia von Savoyen, geb. Fürstin von Liechtenstein, kaufte Herrschaft und Schloß Nattay im Jahre 1761 vom Grafen Max von Kinsky und vererbte dieselben auf den Fürsten Franz Josef. Das Schloß wurde im Jahre 1672 erbaut. 24. 
Seebenstein (Niederösterreich). Diese Burg wurde als Bergschloß im Jahre 1092 von Eckbert von Neuburg erbaut und kam nach vielen Wechsel- fällen im Jahre 1824 durch Kauf an den Fürsten Johann I. 25. Mähr.-Trübau. Dieses Schloß erwarb im Jahre 1626 Fürst Karl durch Kauf. Am 1. Mai 1840 brannte der Ort Trübau samt dem Schlosse nieder. Die wenigen Lleberreste wurden ausgebessert; die Arkaden des Schloßhofes sind noch erhalten. Zur Sekundogenitur kamen: l. Deutsch-Landsberg (Steiermark). Diese Herrschast gehörte bis 1805 dem Erzbischof von Salz- burg, kam dann an den Staat und 1811 an die Grafen v. Fries.
        

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