— 103 — Johann I. als Ruine wieder zurückgekauft und vom jetzt regierenden Fürsten in neuester Zeit wieder vollkommen restauriert. 2. Eis grub (in Mähren). Dieses Schloß wurde im Jahre 1370 erworben und blieb im Besitze des Äauses bis heute. Arheber des wunderbaren Parkes ist Fürst Karl Eusebius, welcher ihn im Jahre 1660 anlegte. Fürst Alois I. erweiterte ihn und sein Bruder Johann I. machte daraus eine der imposantischen Gartenschöpfungen Oesterreichs und errichtete zahlreiche zierliche Bauten dabei. Fürst Alois II. baute das neue Schloß in mustergültigem gotischem Renaissance-Styl und in der Nähe im Theimwalde die reizende Äubertus-Kappelle (1855). Fürst Johann II. legte durch Kauf und Niederlegung der anliegenden Ääuser das Schloß frei, fo daß seine meisterhafte Architektur erst jetzt zur vollen Geltung gelangte. 3. Feldsberg (Niederösterreich). Dieses Schloß kam durch Elisabeth von Buchheim, die Gemah- lin des Johann von Liechtenstein an dieses Äaus a. 1387. Im Jahre 1426 wurde es von den Äussiten eingenommen und eingeäschert. Wieder aufgebaut, wurde es im Jahre 1458 von den Mähren - wieder niedergebrannt und im Jahre 1485 von den Angarn ein- genommen, vom König Mathias aber wieder an die Liechten- steins zurückgegeben. Fürst Eusebius baute im Jahre 1640 das Schloß neu auf und die folgenden Fürsten erweiterten und ver- schönerten dasselbe. 4. Rabensburg (in Niederösterreich). Diese Herrschaft wurde im Jahre 1385 erkauft. Das neuere stattliche Schloß ließ Fürst Maximilian im Jahre 1633 ausführen und mit Gemälden aus seinen eigenen Kriegsereignissen schmücken. Schon im Jahre 1645 wurde es von den Schweden nach tapserem Widerstand erobert, aber im folgenden Jahre von denselben wieder verlassen. 5. Lundenburg (in Mähren), wurde im Jahre 1385 vom Markgrasen von Mähren gekaust. Im Jahre 1424 fiel es den Kussiten in die Äände, die es erst im Jahre 1427 frei geben mnßten. Das Schloß Lundenburg nach Art einer Ritterburg gebaut stammt aus dem 17. Jahrhundert.
        

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