cmt einem Erblehenbrief vom 20. Dez. 1371 gab der Graf Heinrich von Sargans-Vaduz einigen Wallisern am Triesen- berg die Alpen Guschg und Glischgfiel zu einem ewigen Erb- lehen gegen einen jährlichen Zins von 17 Schilling Pfenning. Diese Walliser waren: Äans von Gußbrunnen, Äans von Garnalp, Jakob und Äans Stoß, Peter Stoß lind Peter Schaller. Die Alpgrenzen wurden bestimmt: „Guschg und Guschgfiel stoßen oben an die Alp Gamp und nebenzu an das Teil das Schaaner kauft Hand von denen von Frastanz, und herab an den Saminen, als auch ihre Vorderen dieselben Alpen inne gehabt und genossen Hand." Der Lehenzins von 17 Schilling Pfenning war in den Äof des Grafen nach Eschen zu entrichten auf St. Martinstag nach altem Brauch. Die Lehen- leute erhielten auch das Recht, dieses Lehen zu versetzen oder zu ver- kaufen. Der ganze Alpenkomplex von Guschg und Guschgfiel hatte zur Grafschaft Sonnenberg und in das Kirchspiel Frastanz gehört, war aber bei der Teilung an die Grafen von Vaduz gekommen. Die Grafen hatten ihn an die Frastanzer verliehen und diese verkauften ein Stück von Guschg an die Schaaner. Den übrigen Teil von Guschg und Guschgfiel erhielten wie oben erwähnt einige Walliser am Triefen- der«, als Lehen und der Lehenbrief wurde i. I. 1371 vom Grafen Äeinrich erneuert. Das Guschg, von dem hier die Rede ist, ist das Gllschgle, früher auch „Walliserguschg,, genannt. Diese Alpe kam später an die Alpgenossenschaft Mäls; das Jahr, wann das geschah, kennen wir nicht. Guschgfiel kam an die Frastanzer als Lehen, welche auch denen von Altenstadt einige Weiderechte verkauften. Als die Grafen von Vaduz die St. Florinskaplanei in Vaduz gründeten, dotierten sie dieselbe auch mit den Zinsen von jenem Lehen der Alpen Guschg und Guschgfiel (17 Schilling Pfg.) Ein Teil von Guschgfiel, die Matt«, war im 16. Jahrhundert im Besitze einer Familie Matt aus Frastanz und erhielt vielleicht von dieser den Namen „Mattaalp" oder einfach „Matta." Am 31. Mai 1610 urkundeten die Amtleute des Grafen von Sulz zu Vaduz und der Kirchenpfleger der St. Florinskapelle daselbst, daß die Brüder Klaus und Augustin Matt von Frastanz der genannten Kavlanei
        

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