— 72 ^ - Dieses Verzeichnis wurde an Hand des von Feldweibel Walch geführte!?, im Regierungsarchiv erliegenden Mannschastsbnches an- gelegt und mit noch lebenden Feldzugsteilnehmern wiederholt über- prüft. Trotzdem gelang es nicht, einen fehlenden Namen festzustellen. Nach der Verrechnung (siehe 6. Abschnitt) waren 1 Offizier, sowie 80 Unteroffiziere und Mannschaften ausgerückt. Dieses Verzeichnis umsaßt aber außer dem Kommandanten nur 79 Unteroffiziere und Mannschaften. Die iu dem gedachten Mannschaftsbuche als Feld- zugsteilnehmer aufgeführten 2 Mann Andreas Büchel aus Nendeln und Franz Josef Mündle ans Mauren sind laut übereinstimmenden Aussagen mehrerer Feldzugsteilnehmer nicht in Tirol gewesen, waren aber 1866 Angehörige des Kontingentes und hatten während der Zeit des Feldzuges Dienst in der Kaserne auf dem Schloß Vaduz. Von der Mannschaft war ein Mann als Pionier ausgerüstet; die audereu Soldaten des Kontingents waren als Schützen mit Vorderladergewehren und Bajonett bewaffnet. 8. Schlußwort. Die Jahre 1867 und 1868 brachten dann noch zwei Ereignisse sür das Land nnd die Kontingentsmannschast, die im Zusammen- hange mit den Ereignissen des Jahres 1866 stehen. Als die Regieruug im Mai 1867 dem Landtage den Gesetz- entwurf über die Rekrutenaushebung für 1867 und 1868 vorlegte und diesen Entwurf unter Hinweis auf die Verwendung des Kon- tingents auch für Polizeidienste, für die Eintreibung von Steuer- rückständen, zur Ausübung veterinärpolizeilicher Anordnungen usw. warm verteidigte, nahm der Landtag einstimmig eine ablehnende Haltung ein und wies darauf hin, daß das kleine Kontingent zur Verteidigung des Landes nach außen nur in Verbindung mit einein größeren Truppenkörper einen Wert hätte, eine solche Verbindung seit der Auflösung des Deutschen Bundes nicht mehr bestehe und sür die Exekution nnd die Durchführung von Polizeimaßregeln eine vermehrte Polizeimannschaft genüge, ferner die Ersparnisse, die so-
        

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