— 59 — ein Kampffeld gewonnen worden, das die Truppe in eine Gemein- schaft mit Kampfgenossen brachte, die zu den besten der Welt zählen und das der Waffe der Truppe am besten zusagte. Das Kontingent habe durch seine Manneszucht, seine Anverdrossenheit und sein ganzes Verhalten die vollste Zufriedenheit erworben. Seine Durchlaucht der Fürst habe nicht allein die Kosten der Verpflegung der Trnppe über- nommen, sondern stets wachsam das für das Wohlergehen der Mann- schaft Geeignete angeordnet und gefördert. Am 2 Uhr langte das Kontingent in Begleitung der Vaduzer Musik auf dem Schlosse an, wo außer dem bereiteten Mahle noch andere freudige Ueberraschungen seiner warteten: Ein Telegramm des Landessürsten vom 4. September spricht der Kompagnie für ihre löbliche Haltung in Tirol die vollste Zufriedenheit Seiner Durch- laucht aus und ernennt den Oberleutnant Rheinberger zum Hanpt- mann. Ein weiteres Telegramm vom gleichen Tage bestimmt sür den Feldweibel Walch als Zeichen der Höchsten Anerkennung für sein gutes Benehmen ein Geschenk von 50 Gulden und verfügt, daß das Kontingent am 5. September zn beurlauben sei. Nach der in schönster Harmonie unter freudigster Teilnahme der Bevölkerung verlaufenen Feier des Wiedersehens wurde die Mannschaft andern Tages, also am 5. September, zu den Ange- hörigen entlassen. 6. Die Geldbeschaffung und die Rechnung. Wie schon oben, besonders im 2. Abschnitte, ausgesührt, be- reitete die Geldbeschaffung für die Kosten des Ausmarsches unseres Kontingentes der Regierung uud dem Landtage große Sorge. Doch wurde diese Sorge zur Hauptsache dem Lande durch deu Landes- sürsten abgenommen, der seine landesväterliche Fürsorge wie in allen Angelegenheiten dieses Feldzuges, so ganz besonders auch in der Frage der Mittelbeschaffung hochherzig bewährte. Bereits unterm 28. Juni 1866 ließ der Fürst die Bereitwillig- keit zur Uebernahme der Garantie für ein Landesanlehen schriftlich der fürstlichen Regierung mitteilen. — Die Regierung hatte sich inzwischen bereits wegen Erlangung eines Darlehens im Auslande
        

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