- 113 - Kürze halber ist die Aebersetzung weggelassen): H,ette, ^esss, Kell, Zensks, Kicls, Ki-iiz, lcropps, ?jä8, r^amms, Lälls, näl, Îecl, lass, worbs, xrÄ, Avms, Lömr, xo^a, Lxonts (ich stellte dieses Wort wegen seines ungehauchten Anlautes zu den romanischen), Z-ixsmpfs, ^sra, Litt, xitti^, Lötte, Lotts, Krsss, xlsrs, nora, uk lzscl xe, ölät?, kors, k'Ärle, kslAa, k̂ssl, f'äs-z, f'Iärs, örcimm, olcitt, vluZ-, liners, I^uama, ^ätt, jsss, vsrlscnarst, linxa, Issma, läoa, Lwstt, wischt, riott, V^ecla, wäcn, Liscli, I^ecliliolclr, rätla, Zs^aLLs, ZcnrÄtle^, scnnö^Ia, lüüa, oiscns u. a. m. Das wäre nun so in kurzen Zügen ein in volkstümlicher Form gehaltener Lleberblick über die Sprachen unserer Vorahnen bezw. deren Aeberreste. Aus dem wenigen Gebotenen konnten wir entnehmen, daß die Sprache nicht ein Angefähres, sondern ein in steter Entwickelung Entstandenes ist; daß die Sprache, die wir reden, ein uraltes Gut ist; daß unsere kulturellen Beziehungen große Zusammenhänge aufweisen und auch in neuerer Zeit weit über die Grenzpfähle hinausweisen. Wir haben.gesehen, daß z. B. die Flurnamen uns über die Sied- lungsverhältnisse Aufschluß geben: Wo früher Kulturland war, ist jetzt Einöde oder andere Kultur. Die Siedlung ging von Berg zu Tal. Altes Sprachgut ist im Schwinden begriffen. Es lassen sich Schlüsse in sprachgeschichtlicher Hinsicht ziehen: Lampelüt? u. a. Das Volk arbeitet bewußt und unbewußt an seinem Sprachschah: Katzarank, Mattilaberg; Spitzengut (früher ?i? s?u6) bei Balzers. Alte Lirkunden über Gemeindeprozesse zeigen an diesem Namen, daß auch Namenserklärungen schon früher eine Rolle spielten. Auch volkswirtschaftliche Fingerzeige bergen sich in alten Namen: So er- zählt unS der Name I^ovocis in der Alpe Malbun, daß früher um 3 Llhr nachm. gemolken wurde, er heißt soviel wie „Neunuhrboden": In westschweizerischen Alpen wird die Zeit jetzt noch nach altrömischer Weise angegeben, ottavs (die achte Stunde von morgens 6 Llhr ab gerechnet) bedeutet „2 Llhr nachmittags". In alten Schneefluchtstrei- tigkeiten heißt es „zur Melk- alder Nonzeit"; Îon ----- „neun Ahr", also nach alter Zeitrechnung „3 Llhr nachmittags", und der Non- boden war also der Melkboden. Die Anhäufung der vorgermanischen Flurnamen von Nord nach Süd und ein Blick in die Namenkarte des Sarganserlandes zeigen uns, daß die Germanen bei uns nicht vom Seeztal her, son-
        

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