IV. Die Seelsorge seit dem Untergang des Klosters St. Luzi. 31 ner 1313; ?. Divnys Neuner aus Reute in Tirol -f 1. Juli 1815; ?. Luzius Zuppiger aus Rapperswil f nach 2i/z jährigen Leiden 86 Jahre alt 29. Jänner 1816. ?. Andreas Maiser, der 16 Jahre Pfarrhelfer und 3 Jahre Pfarrer in Bendern war, f am Schlage 20. Mai 1816 als letzter aus dem Kloster St. Luzi. Sie liegen in der Vorhalle der Kirche begraben, aber kein Zeichen der Erinnerung erhielt das Andenken an diese ehrwürdigen Männer an ihrer Grab- stätte. ?. Gottfried Henniger war Chordirigent in Feldkirch und starb 1825 in Chur. Im März 1811 meldete das bair. Rentamt zu Feldkirch an das Kreisamt in Kempten, das; der Sturm vom Dezember 1310 dem Pfründegebäude großen Schaden zugefügt habe. Das Ministerium befahl, das Notwendigste sofort zu machen, für die gründliche Re- paratur die Entschließung des Königs abzuwarten. Diese scheint bald erfolgt zu sein, denn im folgenden Jahre war das Ökonomiegebäude vollendet und betrugen die Kosten 900 fl. Die fünf Patres in Bendern reichten unter dem 18. März 1312 an das Oberamt zu Vaduz eine Bittschrift ein. Sie baten um Hilfe gegen die Stadt Chur, die auf das Kloster und sein Eigentum in Chnr die Hand geschlagen habe. Es sei dies geschehen unter dem Vorwande, der Konvent existiere nicht mehr, die Mönche hätten das Kloster ver- lassen und die Gläubiger drängten auf Bezahlung. Die Patres ant- worteten, sie seien noch die Vertreter des Klosters, sie tragen noch das Ordenskleid und befolgen die Ordensregel. Sie hätten gegenwärtig keinen Abt, aber der Papst habe ihnen einstweilen den Bischof zum Oberen gegeben. Durch den Krieg sei das Kloster in Schulden ge- raten, aber wenn die Gläubiger es verlangen, wollen sie die Schul- den nach und nach alle abtragen. Um das leichter tun zu können, seien sie von Chur weggegangen. Sie bitten den Landvogt dringend um seine Vermittlung, zumal auch die Katholiken von Bünden und die schweizerische höchste Behörde für sie eingetreten seien. Es verwendete sich dann der Landvogt Schuppler wirklich sehr energisch bei dem Stadtrat von Chur und bei der Kantonsregierung von Eraubünden für die Wiederaufrichtung des Klosters. Es handle sich um eine Angelegenheit des Bistums Chur, zu dem auch Liechten- stein gehöre. Allein die Stadt und der Kanton wiesen ihn barsch ab. Zu allem Unheil brannte dann das Kloster auch noch nieder. Am 15. Juli 1812 hatte der Regens Purtscher die Patres in Ben- b 6
        

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