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I. Die älteste Geschichte der Pfarrei. Waizen, 1 Pfund Pfennig Zins ab dem Richensteiner Weinberg bei der (alten) Kirche zu Triefen, und weiter 1 Pfund und 16 Schillinge. Der Propst und der Konvent übernehmen dafür die Verpflich- tung, „in den Sennwald einen jeglichen Priester ihres Ordens, den sie dahin setzen an eine ewige Messe und Pfründ, demselben ihrem dargesetzten Priester und zu den Nutzen, als ein Priester jetzo daselbst von ihnen daran auch hat, um deswillen, daß ein Priester von ihnen hiefür ewiglich im Sennwald Gott zu Lob und den Nach- geburen daselbst zu Trost haushablich setzen sond und dabei die Kirchenstätten Wesenlichen mänglich wärtig und gehorsam sie soll nach notturft ohne alle Eewärd, doch ihrer Pfarrkirche zu Bendern und dem Pfarrer daselbst an den anderen übrigen Nützen, Zehnten, Opfern und allen pfarrlichen Rechten unschädlich. Es ist auch beredt, daß unser obgenannt Sohn Stoffel Sie und ihr Gotteshaus von seinen wegen damit von uns usgericht sin solle um und für alle ihre Forde- rung und Ansprach alles liegenden und fahrenden Gutes und Erb- schaft wegen. Und daß sie weder uns noch Erben bei unserem Leben und nach unserem Tod darum mit Zusprechen fordern können". Die Kinder Hans und Adelheit und Tochtermann Peter Schaffer geben ihre Zustimmung. Es siegelten der Stadtammann Lienhart Stöckli und Wilh. v. Fröwis zu Feldkirch. Der Stifter war ein reicher Schuh- macher in Feldkirch. Sein Sohn Christoph war als Laienbruder in das Kloster aufgenommen worden. Für diese nach 
Sennwald gestifteten Einkünfte liegen folgende Kaufurkunden vor. 1394 Hans der Rugg von Ruggell. Bürger zu Feldkirch, und Hermann, sem Sohn, verkaufen dem Hans Kodier, dem Schuhmacher und Bürger zu Feld- kirch, 6 Viertel Woizcnzins ab ihrem Acker und Wiese zu Ruggell. 1395 llli der Kieber in Bangs und 
Frau Ursula verkaufen mit Erlaub- nis des Grafen Albrecht des älteren von Werdenberg zu Bludenz an den ehrbaren Knecht Hans Kodier, den Schuhmacher, ihre Juchart Acker zu Ruggell für Pfund Pfenning. 140l). Jakob Arnann 
am Eschncrberg verkauft an Hans Kobler, den Schuh- macher in 
Feldkirch, 1 Schüssel Waizenzins vom Thomasacker 
in Müsine» um 6Vz Pfd. Pfenning. , 141S. Klaus ab Planken verkauft 
mit Gunst des Junkers Wolf von Brandis an Hans Kodier, Bürger von Feldkirch, 2 Viertel Schnialzzins 
ab seinem halben Haus, Hof und Gütern zu Planken. Er 
will diese zwei Viertel 
-Schmalz alle Jahre zum St. Michaclstage in die Stadt bringen. Der 
Freiherr siegelt. 1418. Adelheit Kömin, Bürgerin zu Feldkirch, verkauft ihrem Qhem Hans Kodler den Hof zu Scnnwald 
zu Angstisriet mit allen Gütern. Davon
        

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