124 Vlll. Lehen-Urkunde». ^berA leiht dem Henni Pfisfer in Valgentin 10 Pfund Pfg. Die 10 Schil- linge Zins gehen an den Pfarrer zu Feldkirch für eine Jahrzeit. 1422. Lchenreoers des Rudolf Murer und seiner Ehefrau Elisabeth Höwin (Hebin) von Bendern und ihrer Töchter und Tochtermänner über 3 Juchart Acker und 3 Schösse! Waizen Lehenzins. Heinzman» von Schiers, der Ammann zu Vaduz, siegelt. 1492. Lchenreoers des Johann Schächte von Gamprin, der den Lanaenacker zu Lehen hatte, um einen Zins von 4 Viertel Waizen, 40 Eiern und 12 Schil- ling Pfg. 1492. Zinsbrief des Klaus Bürzli ab Planken. Er zinset ein Viertel Schmalz _ , ab den Gütern ,,m der Mad" genannt und nb den Ägeri^nauf^OLer- L^-v-t^ planten. (Die Bürzli waren cingewanderte Walliser). 1519. Lchenreoers des Georg Brendli auf .Schönenbühel. Er hatte von seinem Lehen zu Zinsen: 341/^ Viertel Waizen, 54 Viertel Gerste, 1 Viertel Boh- nen, 50 Eier und 10 Schillinge. Der alle 15 Jahre zu entrichtende Ehr- schatz betrug 26 Gulden. 1525. Lchenreoers des Ambros Hcuwart (Helbert) und der Ursula Obrecht, sei- ner Hausfrau. Sie haben das Ko^leHen inne und entrichten an Lehenzins: 7 Schöffe! Waizen, 5 Schöffe! Gerste und den halben Kapswein. 1563. Lehenbrief des Gabriel Walch von Eschen über seine Lehengüter im Ge- biete der Pfarreien Eschen und Bendern gelegen, die er auf 20 Jahre inne hat. Sein Zins beträgt: 341/z Viertel Waizen, 54 Viertel Korn, 1 Vier- tel Bohnen, 10 Schillinge und 50 Eier. (Es ist dies offenbar dasselbe Lehen, das im Jahre 1519 Georg Brendli auf Schönenbüchel bekommen hatte.) 1538. Hans Ohri, Landammann der Herrschaft Schellenberg, urkundet, dah er den langen Acker zu Lehen habe und 4 Viertel Waizen, 40 Eier und 12 Schillinge an Zins zu entrichten habe. — (Es ist dies dasselbe Lehen, das im Jahre 1492, also 100 Jahre früher Johann Schächli von Gamprin mne gehabt hatte. Und in diese» 100 Jahren war der Zins genau der gleiche geblieben.). 1539 (1604). Hans Thöni von Schönenbühel stellte einen Revers aus über sein Lehen, das in Gütern bestand, die im Gebiete der Pfarreien Eschen und Bendern lagen. Der Lehenzins war: 3 Schäffel und 1 Viertel Waizen, 5 Schäffel Korn, 5 Schilling Pfg. und 10 Fuder Mist. Gleichzeitig gab der Abt Hieronymus dem Ios. Müßner und dem Christa Kaufmann als Erblehen 6 Stücke und 1 Hof ZuPüel auf 17 Jahre. Lehenzins: 3 Schäffel Waizen, 6 Schäffel Korn, 100 Eier. Gleichzeitig erhielt auch wieder der Landammann Hans Shri -in Lehen. Dieses bestand aus 7 Gütern. Der Vertrag ging auf 18 Jahre. Lehen- zins: 7 Viertel Waizen, 2 Schöffe! Korn. 1665. Sebastian Meier von Eschen und seine Ehesrau Ursula Schöchlin Urkunden, dasz ihnen der Abt Florinus gelieheu habe eine Hofstatt aus den^Lerg mit Zubehör und 18 Gütern auf 15 Jahre. Sie haben jährlich dafür zu leisten: 7 Schöffe! Waizen, 5 Schäffel Gerste, 50 Eier und 2 Tage Wa- genfahrt bei der Kornernte mit 4 Rossen.
        

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