V. Geschichte des Benderer Patronatrechtes. 109 Schätzmänner waren vom Landgericht bestellt Landrat Marrer und Abgeordneter Quaderer. Sie begannen ihre Arbeit am 29. April. 1863 Mai 6. Die Fin.-Bez.-Dir. an das Steueramt. Das Steueramt soll berichten, ob und wiefern dem Kaufsangebot der Benderer Pfarrgemeinde gegenüber jenem des bischöflichen Ordinariates in Chur der Vorzug einzuräumen sei. 1863 Juli 30. Das f. Landesgericht reicht die TaggeÜder-Rechnung für die Schatzmänner ein per 133 sl 50 kr. in Silber. Holzmann erhielt 74 sl. 1363 Okt. 29. Die Fin.-Bez.-Dir. an das Steueramt. Die Verhandlungen wegen des Verkaufes der Güter sollen innert 8 Tagen zur Vorlage gebracht werden. 1864. Die Finanzprokuratur hatte früher verlangt, daß der Pfarrer als Nutznießer der Pfründgüter die Teilkosten für die durchge- führte Entwässerung zahle. Der Pfarrer appellierte an die Fi- nanz-Landes-Direktion und verlangte mit vollem Recht, daß die Pfründe diese Auslage zu bestreiten habe. Die Direktion sah dies auch ein. Der Pfarrer stellte nun den Antrag, sämtliche Grundzinse aufzukünden, die etwa 1000 fl Kapital ausmachten und auch die noch ausstehenden Forderungen für Bodenentschädi- gungen (für Straßen, Kanäle etc. abgetreten) an die Entwässe- rungskosten zu verwenden. Du- Vermögenheiten des Ärars waren: Der Kapshos mit 13 Stück Boden wurde aus 5514 fl. geschätzt. Der Walchische Hof mit 1? Grundstücken auf 4252 fl. Der Groß- und Kleinzehent und Weinzehent aus Eschen, Gam- prin, Ruggell und Schellenberg wurden auf 13.770 fl. geschätzt. Zur Pfarrpfründe gehörten außer den Gebäulichkeiten und den beim Pfarrhof liegenden Gärten, mit Einschluß der Weinberge und Wäl- der 63 Stück Land, zusammengeschätzt auf 25,462 sl. (darunter der viel umstrittene Ohrische Hof). 
Der Brcindlische Hof Der Ohrische Hof Der Thönysche Hof Der Marrerische H. Der Paulische Hof 
11 10 13 13 15 
„ 
2617 fl. ., 2207 fl. ., 
3127 fl. „ 2387 fl. „ 3787 fl. Summe: 23.391 fl.
        

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