3 l. Die älteste Geschichte der Pfarrei. allein der gegenwärtigen Zeit, sonder auch nach geender nach- komender, das Rüde.gerus von Limpach gestanden ist in gegenwertigkait Unser und in Unser Hand übergeben hat die Kirch zuBenderen, mit dem geding, auf das Wir die selbe geben der Kirchen zu sant Luzi, welche Wir auf beger der Brüe- der santi Lucii und auf die Hoffnung der Ewigen widergeltung frey übergeben haben der Kirchen sant Lucii mit allen jr Zuge- hörung zu Eer gottes über die Ueberbeleibung des lebmachenden hailigen Kreuz. Also das die Brüeder des vorgenannten orths die kirchen sollen haben, Ewigklich halten und besitzen. Derohalben sezen Wir und gepieten, das ganz und gar kam person, Hoch oder nider, Gaistlich oder weltlich, wider diese Unser begabung Zukommen, oder die selbig fürnehm zubrechen mit freventlichem Understen. Welches so ainer für sich neme zethuen, der Zweifel nit, zu straf seiner fräflichkeit sich einkaufen werde nit allain die schwere straf des Ewigen Richters, sonder auch unser Maje- stät ungnad." Die von Limpach hatten ihren Stammsitz bei Überlingen am Bodensee. Um 1180 erschienen die Brüder Albert und Heinrich v. Limpach in einer Urkunde des Herzogs Welf als Zeugen. Sie schei- nen demnach roelfische Dienstmannen gewesen zu sein. (Württ. Urk. B. I 139). Ritter Rüdiger war wahrscheinlich der Letzte seines Stam- mes. Ihr Name verschwindet wenigstens mit ihm aus den Urkunden. Das Kloster St. Luzi gehörte früher dem Benediktinerorden. Der Churer Bischof Konrad v. Biberegg, aus dem Geschlechte der Grafen v. Biberegg in Schwaben, verwandelte es i. I. 1140 in ein Prä- monstratenser-Kloster. Er hatte diese Mönche im Kloster Roggen- burg kennen gelernt, das sein Bruder in Schwaben gestiftet hatte. Der Orden der Prämonstratenser wurde vom hl. Norbert gestif- tet und zwar in Prämontre in Frankreich; daher der Name. Die Mönche trugen ein weißes Ordenskleid; daher das Volk sie „Weisz- mönche" nannte. Ihre Regel war sehr streng. Die ersten Mönche bezog der Bischof aus dem Kloster Noggenburg, welches daher das Mutterkloster und dessen Abt der Vaterabt von St. Luzi war. Am 11. Juni 1200 bestätigte der Nachfolger Heinrichs VI., Kö- nig Philipp, dem Kloster den Besitz von Bendern und erklärte später das Kloster von allen Steuern und allen Schirmvogtteirechten frei
        

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