104 V. Geschichte des Benderer Patronatrechtes. Davon gingen ab für Entwässerung, Zinse, Brunnenleitung 2230 fl, Grundsteuer 38 fl, Stroh 15 fl 70 h, für Einsammeln 3 fl 20, Diäten 22 fl 66, für Reparaturen am Pfarrhof 151 fl 24 kr., an der Kirche 39 fl, für den präliminierten Kirchenbau 6000 fl. Summe der Aus- gaben 8550. fl. Eine andere Schätzung lautete: Wert der Güter 38,051 fl. Ab- gezogen werden für die Kirche ais Baufond und Reparatur 9000 fl, für Entwässerung und Zins 1630 fl, für Brunnenleitung und Pfarr- hofausbesserung 530 fl. Summe der Auslagen 11,230 fl. Es seien dann aber auch der Ohrische Hof und die 4 Weinberge zurückzufor- dern, die mit 4970 fl zu veranschlagen seien. Wahrscheinlich durch das liechtensteinische Oberamt gedrängt, sah sich das österr. Ärar später doch veranlaßt, in die Zahlungspflicht für die Kirchenrestauration einzutreten. Im Juni 1853 wurde die Arbeit in Angriff genommen. Es mußte das Dach der Kirche ganz umgedeckt werden, ebenso das Turmdach, das aus Schindeln bestand und ein unschönes Walldach war. Auch der Boden der Kirchenstühle mußte, da er ganz faul war, durch einen neuen ersetzt werden. Bau- meister Michael Hasler von Ruggell führte die Arbeiten aus und erhielt dafür 210 Gulden. Es muß zugegeben werden, daß die Baulast, die eigentlich nicht auf dem Patronat, sondern auf dem Bezug des Zehnten lag, viele große Ausgaben verursachte. Schon Baiern zahlte 900 fl an den Stallbau. Osterreich zahlte an die Reparaturen von Pfarrhof und Stal- lung i. I. 1827 272 fl; anno 1823 wieder für Reparaturen am Psarrhof 73 fl 48 kr. anno 1832 wieder für Reparaturen am Pfarrhof und Okonomie- gebäude 107 fl 12 kr.; anno 1838 wieder für Reparaturen am Pfarrhof 282 fl.; anno 1341 wieder für Reparaturen der Sommerwohnung über dem Holzschopf 80 fl; und für gänzlichen Umbau des Pfarrhofes 1660 fl. anno 1359 wurde an die Reparatur des Kirchendaches bezahlt 216 fl. Früher hatten das österr. Rentamt, sowie die höheren Stellen Ihre Baupflicht immer anstandslos anerkannt und nie einen Beitrag von der Gemeinde verlangt. Als aber i. I- 1353 die fürstliche Re-
        

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