V. Geschichte des Benderer Patronatrechtes. 101 doch solle die Frage geprüft werden, ob St. Luzi wie die anderen schweizerischen Stiste, die noch bestehen, behandelt werden solle. Gerade die Güter in Liechtenstein soll- ten zuletzt veräußert werden, weil sie den größten Ertrag liefern nnd gering besteuert werden. Im Luzischen Urbar von 1728 erscheine der große Ohrische Lehenhof zu Gamprin, wovon das Rentamt die Zin- sen bis 1809/10 behoben habe, die aber jetzt der Pfarrer von Ben- dern inne habe, mit den großen Waldungen, die zur Statthalterei gehörten. Der Fiskus solle diese wieder zurückfordern. Im August desselben Jahres erhielt die Staatsbuchhaliung den Auftrag, alle in Liechtenstein befindlichen Domänengefälle im Ver- kaufswege dem Fürsten anzubieten. Die Buchhaltung empfahl dieses Projekt, was St. Johann-Mauren anbelangt, ebenso bezüglich der St. Luzi Güter. Aber wegen diesen müsse noch die Entscheidung des Kaisers abgewartet werden, weil es sich um Güter handle, die einem ehemals schweizerischen Kloster angehörten. Das Rentamt hatte an die Staatsgüter-Veräußerungs-Kommis- sion ein Verzeichnis der St. Luzi Lehen und ihrer Erträgnisse einrei- chen müssen. Dasselbe lautete: Ertrag der Lehen. fl. kr. 1. Das Walchische Lehen 22^ V. Kernen 37Vs V. Türken 1.53 Geld „ 25 „ „ 4.06 ., ,. 20 ,. .. 3.43 .. ,, 21 „ ,, 3.32 „ „ 25 „ ,, 5.30 „ „ 13r/z „ „ 3.15 „ „ 26 „ „ 5.56 „ .. 30 .. .. 2.30 .. 
2. „ Brändlische , 
. 3. „ Marxerische , , 12V2 4. .. Thönysche . 5. „ Paulische , 15 6. „ Ohrische , 13V2 7. .. Kaps 37Vs 3. Der Ohrische Hof 
30 162 V.Kernen 198 V. Türken 28.70 Geld Im Juli erhielt das Rentamt den Auftrag, mit den Vasallen zu verhandeln, wegen Umwandlung der Lehen in Erundzinsgüter. Unter dem 11. Februar 1841 hatte das liechtensteinische Ober- amt an die österreichische Eefällenverwaltung in Feldkirch geschrieben, daß an der Kirche zu Bendern notwendig Reparaturen vorgenommen werden müßten und daß nach hiesigem Gesetze nach Ausscheidung der Gemeindeleistungen in Ermangelung eines hinreichenden Kirchenver- 7 5
        

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