89 Früher eines der ärmsten und infolge der drei berüchtigen Nöten: der Nhein-, Nüfe- und Feuernot, dann innerer Mißwirtschaft und endlich mannigfacher äußerer Drangsale herabgekommensten Gebiete ist es nun vielleicht eines der geordnetsten und glücklichsten des Erden- rundes geworden. Im Unglück Kommt selten eine geistige Letätigung auf,- aber >im Glück regen sich auch Kunst und Wissenschaft. Und wohl in der Freude über das Errungene wurde 1901 der Histor. verein für das F. L. gegründet, der seitdem jährlich und pünktlich mit einem, nach Umfang, Gehalt und.Form stattlichen, reichhaltigen und sauberen Jahrbuche in die VefsentlichKeit tritt. Es sind wirk- liche Jahrbücher mit über 200 und 300 Zeiten und nicht bloß mehr magere „Jahresberichte", wie sie im ungleich größeren Vorarlberg erschienen." Der Bund: „Es darf in der Schweiz freudig begrüßt werden, daß in dem vaduzerland, welches durch seine Lage aufs engste mit der Gstschweiz nachbarlich verbunden ist, ein histor. verein sich bestrebt, der Landes- geschichte zu dienen und seine Forschungen zu veröffentlichen. Be- züglich des liebevoll geschriebenen Lebensbildes des verstorbenen Hoskapellmeisters Jos. Nheinberger interessiert uns vor allem die Tatsache, daß die Schweiz eigentlich auch so ein bischen Anspruch an diesen Hohepriester der Kunst erheben darf, da seine Mutter eine Graubündnerin aus dem Geschlecht der Carigiet war." weroenberger und Gbettsggenburger: „Daß heute schon der dritte Band dieses Jahrbuches vor uns liegt, zeugt wohl von der rührigen Tätigkeit, die der Histor. Verein unseres Nachbarländchens entwickelt. Waren schon die ersten zwei Bände ein währer Genuß, so schließt sich ihnen der dritte Band in würdiger Weise an. Alles zusammen genommen, bildet auch der dritte Band einen Ehrenstein für den verein und für die an dessen Abfassung beteiligten Herren Autoren. Wir empfehlen dessen Studium jedem Geschichtsfreunde aufs beste." Vierter Band (1904) I.Die Tätigkeit des liechtenst. Landtages im l9. Jahrhundert (lll, 1890-1900) von Dr. A. Schädler- 2. Grtlieb von Brandts-
        

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