8^ Erster Band (1901). I.Die Gründung des Fürstentums Liechtenstein von Karl v. In der Maur- 2. die Tätigkeit des liechtenst. Landtages im 19. Jahr- hundert (I. 1862—1872) von Dr. A. Schädler- Z. Kegesten zur Geschichte der Herren v. Schellenberg von I. L. Büchel. vorarlberger volkssreund: „Im Februar des vergangenen Jahres wurde i.m freundlichen Vaduz ein historischer verein ins Leben gerufen, der sich die schone Ausgabe stellte, die Geschichte des Fürstentums Liechtenstein und seiner Bewohner zu erforschen, Der junge verein, den die Sympathien der weitesten Kreise begleiteten, ging unverwandt an die Arbeit und ist nun Kaum nach einem Jahre schon in die Lage versetzt, mit einem Iahrbuche vor die GessentlichKeit zu treten, ver vorliegende umfang- reiche Band, der mit einem banalen Jahresberichte, wie einen solchen andere vereine zu bieten pflegen, nichts gemein hat, zeigt, mit welch emsigen Eifer der Histor. verein für das F. L. an seiner Aufgabe arbeitet! derselbe zeigt aber auch, daß der junge verein unter seinen Mitgliedern Männer hat, die vollauf befähiget sind, das Gebiet der Geschichtsforschung mit Berechtigung zu betreten. Die Arbeiten, die im Jahrbuche veröffentlicht werden, repräsentieren sich als durch- wegs bedeutende Leistungen, die mit Dilettantismus nichts zu schaffen haben, lver dieser Meinung einige Skepsis entgegenbringen und vielleicht glauben wollte, die Arbeiten, die der verein vorlegt, Könnten sich etwa schon aus dem Grunde nicht über ein Liebhaberniveau erheben, weil den Liechtensteinern punzierte Geleh'rte fehlen, der möge das Jahrbuch zur Hand nehmen und er wird sich alsbald überzeugt haben, daß auch ein Lano wissenschaftlich produktiv sein Kann, in dem einem nicht aus jedem fünften Schritt ein Professor entgegentritt." , Tiroler Tagblatt: „Am 1v. Februar 1901 versammelten sich in Vaduz 45 Ge- schichtsfreunde jenes Kleinen, aber interessanten Landes am jungen Rhein gelegen und gründeten einen histor. Verein, dem die Erforschung der Geschichte des Landes und seiner Bewohner als Aufgabe zuge- wiesen wurde. Es war dies von vornherein eine dankbare Aufgabe, denn das Land weist eine ganz eigenartige Geschichte aus. So ist es denn auch erklärlich, daß sich sofort nach Gründung des Vereins
        

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