darunter die eingeschleppte in Liechtenstein früher noch nicht beob- achtete Vaccaria pvramicZata Lehrer K. Zchegg von Grabs (Kt. St. Gallen) fand im Juli vorigen Jahres an einem Steige unmittel- bar ob Vaduz eine Art Backenklee (Oorvonium); Sie mir durch Professor Dr. Nipp übermittelte Probe erwies sich nicht als das auch nur bis zur Südseite des Fläscherberges vordringende O. ^ermanicum sondern als 
das sonst erst wieder im Tessin und unterhalb Meran auftretende OorvLnium lierbaLeum. Die von mir an oer beiläufig bezeichneten Stelle sofort in nur ganz wenigen Stücken neben ^s- perulacvnanLlrica gefundene, wohl unzweifelhaft wilde und hier als ReliKt aufzufassende pflanze ist ein schöner Beleg für die außer- ordentlich günstigen Klimatischen Verhältnisse des liechtensteinischen (Oberlandes. Um noch schließlich der freundlichen Mitarbeit von Damen zu gedenken, erwähne ich, daß Fräulein Berts Reed! im letzten Iahre als erste die Kieselliebende l^vpoclioeris uriitlora bei Gaslei auffand und die mir befreundete Frau Maria Varthel unter vielen andern Proben auch ^.rtsmisia Igxa von pradame bei Malbun vorzeigte. Frau HrieberiKe Gerster zum „Löwen" in hl. Kreuz (FeldKirch) fand als Sommergast der Gampalpe am Matlerjoch einen zweiten liechtensteinischen Standort für Lmperrum ni^rum. Zum Schlüsse gedenke ich noch in Wehmut meines hochgeehrten Freundes, des berühmten Erforschers der Schlauchpilze (Ascomv- ceteri) p. Ferdinand Theihen, Professors am Gymnasium in Sao Leopoldo in Brasilien (geb. l 877 zu Krefeld, gest. am 2. Sept. l9l9 durch Absturz auf der heimspitze bei Gargellen) — er war, durch den Weltkrieg hier zurückgehalten, aus Gefälligkeit in den . Schuljahren l914/t5 und l9l5/I6 auch am FeldKircher Staatsgnm- nasium tütig —, öer im Sommer l9i9 behufs Erforschung der Flechten das Saminatal, die Drei Schwestern mit G a r- sellaspitze und den GallinaK opf besuchte, von wo er im ganzen etwa vierzig Arten mitbrachte. von den bisherigen Exkursionen des Iahres l922 erwähne ich den nochmaligen Besuch der plankener Alpe mit ihrer ganz hervorragend xerothermisch-alpin gemischten Flora (4. Juli), die Begehung der Alpe Silum und des gegen Bargella führenden Steiges (ZI. Iuli), welche außer der Auffindung der hier zahlreichen Vogesen-Mehlbeere (Lorbus Nou^sorii) für Liechtenstein auch meh- rere Höhenrekorde thermophiler Laubgehölze lieferte, endlich den in
        

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