lent- 
und des Uates bedürfte. Und Hilfe und Rat spendete er al halben und in uneigennützigster Weise. Das vertrauen des Volkes wählte ihn schon beim Be- ginne seiner Berufsthätigkeit in den Landtag, dem er dann auch durch fast vierzig Iahre angehörte und zwar an leitender Stelle als Präsident. Mit Eifer und großem Geschick, mit großer Sachkenntnis und patriotischer Hingabe an Fürst und Volk arbeitete und wirkte er in dieser Stellung zum Segen des Landes. Die in den letztvergangenen Iahren eingetretenen politischen Verhältnisse verleideten ihm die politische 
Tätigkeit, so daß er sein Mandat niederlegte und für dasselbe die Ruhe des sorgenfreien Privatlebens eintauschte, wozu auch sein heran- nahendes Greisenaltsr ihn ermähnen mochte. Der allzeit wohltätige Sanitätsrat hat auch durch eine bedeutende caritative Stiftung für eine praktische Ausbildung junger Töchter des Volkes sein Andenken verewigt. Unseren Historischen verein interessiert aber in besonderem Maße das, was der nunmehr verblichene Vereinsvorstand für ihn 
gewesen ist. Dr. Schädler gehörte zu den Gründern des Vereins, wurde bei dessen Konstituierung zum Vorsitzenden gewählt und immer als solcher bestätigt, da allgemein anerkannt war, daß Kein besserer gefunden werden Könne. Der Präsident hat dem ver- eine auch seine ganze Liebe und seine ganze Energie zuge- wendet. Er leitete die Iahresversammlungen, sowie die vielen Vorstandssitzungen mit Gewandtheit, brachte manche finanzielle Gpfer, 
bemühte sich immer sehr um das Iahrbuch, schrieb selbst manche sehr wertvolle geschichtliche Beiträge. 5lus diesen seien folgende erwähnt: 1. Darstellung der Tätigkeit des liechtenst. Landtages von 1862—1919. Diese für die Gegenwart, aber noch viel mehr für spätere Zeiten lehrreiche Arbeit 
zog sich durch sechs Iahrbücher. 2. Die alten Uechtsgewohnheiten und Landordnungen der bei- den Herrschaften.  
        

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