60 gensatze zu meinen Vorgängern weniger in das mir damals auch durch meinen Gesundheitszustand schwer zugängliche und hinsichtlich der Klimatischen Verhältnisse von den Nachbaralpen nicht allzusehr ab- weichende Gebirge als nach dem in Vorarlberg wenig ausgeprägten Heideland, wie es an den hängen von Schaan bis Valzers unter dem, wenn auch schon schwächeren, Einflüsse des öündner Föhn- Klimas vielfach typisch entwickelt ist und mir zu Friedenszeiten auch in seinem oberen Teil durch die schweizerische Lahnstrecke Luchs—Trübbach leicht erreichbar war. Im übrigen wurden von mir besonders eifrig im Sommer 1914, dann wieder im herbste 1920, die liechtensteinischen Moore neuerdings nach übersehenen Sumpf- pflanzen abgesucht. Nach Sücca war ich bereits 1907 und 1908, das erstemal in Legleitung Prof. P. Nompels ^gekommen, nach Planken 1908, nach Triesen 1909, nach Triesenberg wie- derum 1912, 19IZ und 1914, die zwei letzterenmale vornehmlich zur Erforschung der Moosflora. Die warme, Pflanzenreiche Gegend um Balzers, Luziensteig, Guttenberg, Klein-Mels, Ell- horn besuchte ich 1908—1910 neunmal, dann wieder 1914 und 1917, wo ich am Ellhorn den Tlsbeerbaum (Lmous torminslisl und das südliche Moos IVecKerg Lesseri nebst'zahlreichen . buchenbe- gleitenden pilzarten auffand. Km vaduzer Elektrizitäts- werk sammelte ich 1914 in Gesellschaft St. Kaisers (siehe unten), der auch 1909 im Elltal des Fläscherberges und 1910 am Scholberg bei Trübbach mein Begleiter war. Masescha und Gaslei sah ich erst 1917, im folgenden Jahre auch den Gipsberg, das UZild- schlosz (dieses in Begleitung von Freund Kranz und meinem wackeren Schüler Klois Nitter von Nuggell) und die untere Münz neben der Lawenastraße- auch Garsella Konnte ich bei gebessertem Gesund- heitszustande nach 2Z Jahren, seit 1919, wieder des öfteren besuchen. Ein neuer Kbschnitt begann für mich im herbst 1920, als der damalige Landesverweser hofrat Dr. Jos. Peer gelegentlich einer zufälligen Unterredung in FeldKirch sich bereit erklärte, mich bei Seiner Durchlaucht dem regierenden Fürsten für eine Subvention zur weiteren Erforschung der Flora Liechtensteins in Vorschlag zu bringen, welche mir mit gnädiger Entschließung vom 1. Kpril für die Jahre 1921 und 1922 verliehen wurde. Gleich am 27. Sept. 1920 stieg ich mit Freund Dr. Feurstein von Planken gegen Gasadura und Noia- berg aus, wo ich bei 1350 Meter in letzter südwestlicher Föhnlage
        

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