5» 6iklvru8), am Sareiserjoch Hie westalpine Form der Feuerlilie i^ilium 
bulbitemm 88p. croceum), am Schellenberg das Weiße Veilchen (Vivls slba), im Tisner Ried den dort jetzt wohl aus- gestorbenen Schildfrüchtigen Ehrenpreis (Veroriics scutellaw). Seit Sommer 1889 führte p. Klene den als Lehrer der Natur- geschichte an das Gymnasium der StellaMatutina berufenen p. Gottfr. Richtn (geb. 186Z zu Neuß im Rheinland) in die Flora von Vorarl- berg ein. Dieser mein hochgeehrter Freund erwarb sich in der Folge die größten Verdienste um die Erforschung der Flora von Vorarlberg und Liechtenstein, deren Resultate er 1897 im 6. Jahresberichte der Stella Matutina in äußerst Knapper und dabei doch völlig erschöp- fender Meise zusammenfaßte, welcher Uebersicht dann noch in den Iahren 1898, 1899, 1902 und 1908 wertvolle Nachträge folgten. Kus unzähligen Exkursionen durchstreifte p. Richen auch das liech- tensteinische Gebirge mit alleiniger Ausnahme des südöstlichen Zipfels um Lawena und den KalKnis. von St. Rochus im Gamperdonatal aus besuchte er vor allem den NaafKopf und das Sareiserjoch. Km Naaf- Kopf fand er den Rudolph'schen Steinbrech (ZgxilrgAg l?uclc>lpliigna), die Klpen-lZürentraube (^rctvu8 slpins) und das Schweizer Labkraut (Qslium nelveticum), ferner von sonst Kieselliebenden Krten das Einblütige und das Steife Hornkraut (Lerastium unitlvrum und L. strictum), den Moosähnlichen Steinbrech (SgxilrgAg br^oi6e8) und die halbkugelige Rapunzel (plr^teum bemipliÄencum), am Sa- reiserjoch den von Prof. v. Wettstein ihm zu Ehren benannten Bastard Oentigns ssicbenii, den Buntblütigen und den für unser ganzes Gebiet neuen westlichen Steifhaarigen Kugentrost (rlupnra8ia ver8iLoIor und llu Ini-tella), sowie den Gelben Hainlattich 
(Hp08er>8 toeticia), am Gallinakopf das Kleinste Fingerkraut (potentilla minimg) uno einen weit westwärts vorgeschobenen Standort des Tirolischen Greiskrautes 
^Lenecio gbrolgnitoliu8 88p. tirolien8i8), am Fuß e d e r D rei Schwestern den Rhätischen, Kerner'schen und Sturm'schen Enzian (Qentiana rbaeticg, (Z. Kerrien, 0. Lturmiana) Neben den andern Kritischen Gattungen wie Kosa, QentisnA (Sektion IZnäotncba), l^entbg, 
Lupl>rs8ig war es besonders die schwierigste aller heimischen Gattungen, kZieracium (Habichtskraut), die sein In- teresse erregte und von der er eine Reihe für das Gebiet neuer Krten bezw. Unterarten auffand, wie in Garsella I^ierscium dupleu-
        

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