32 vollständig wiedergegeben sind. Wenn in diesem umfangreichen Manu- skripte Z.B.Angaben über ein halbes Dutzend Brombeerarten, die zu den schwierigsten Formen oer heimischen Pflanzenwelt gehören, zu finden sind, so ist dies ein Beweis für eine bei solcher Iugend ganz außergewöhnliche Fachkenntnis. Leider ist haslers herbar, wie so viele andere wichtige Belege für die Flora unseres Gebietes, gänzlich verschollen. hinsichtlich der alpinen' Funde war für hasler nach den aus- gedehnten und gründlichen Forschungen Prof. BötzKes' wenig zu tun übrig geblieben, so daß er nur den Allermannsharnisch (^Ilium victor-zl>8) und vom NaafKopf den westlichen prächtigen Alpen-AKe- lei lAquileZi-z slpin-z) der Liechtensteiner Alpenflora zubrächte. Dafür Konnteer die Kenntnis der Flora des Z ch ellenb e r g es und von Vaduz noch beträchtlich fördern, vom Landeshauptorte gibt hasler in seinem Manuskripte an wärmeliebenden Arten das Turmkraut (l'ur- ritis Alsbi-g), die Ltumpflappige Nempe (rlrucgstrum odtusariAuIum), den Ackerklee (^litolium grvense), den Feld-Ahorn lAcer campestre) und die Hecken-Wicke (Vicis äumetorum) an, vom Z theilen- der g den Aronsstab, die Wald-Platterbse (I^atK)'ru8 Silvester), das Wunder-Veilchen (Viola mirabilis), sowie mehrere Ackerpflanzen wie die Koggen-Trespe (Bromus sec^Iinus), die Größere Traubenhyazinthe lMu8cgn racemv8um), die Nachtblühende Lichtnelke (lVielanctr^um noctillorum), den Zchlitzblättrigen Ltorchschnabel (Qersnium 6i88ec- tum) und die Nierenblättrige Taubnessel (Î-zmium -zmplexicsule), von Nuggell die herbst-vrehwurz (8pirgntne8 8pirali8). Aus der Zumpsflora fand hasler bei Tisis das jetzt nur mehr sehr seltene herablaufendblättrige Weidenröschen (Lpilodium aclna- tum), die GefältelteBrombeere (l^ubu8 plicgtu8) und die Kleine Teich- binse (8cirpu8l'gderri3emor>ti!ni), in Mau ren den Giftigen Hahnen- fuß (l?anunculu8 8celerstu8), bei Bendern den Wasser-Knöterich (?c>ÎAonum ampbibium) und die Gelbe Teichrose (I^uplisr luteum). Bei der von hasler aus dem Liechtensteiner Nied angegebenen Bach- Kratzdistel (Lir8ium rivulare), die ich erst von hohenems abwärts traf, handelt es sich ohne Zweifel um den äußerlich oft sehr ähn- lichen, auch in Liechtenstein verbreiteten Lastard der Stengellosen und der Kohl-Kratzdistel. In den Iahren 1874—78 lehrte als Nachfolger p. Kemp's am Privatgymnasium der Stella Matutina mein verehrter Freund
        

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