25 und bei Maienfeld lagen. Man befürchtete den Einsall derselben, da ihnen bei Sargans der Heimweg versperrt war. Die Oesterreich«- machten unter der Luziensteig eine gewaltige Kanonade, weshalb die Zürcher die ganze Nacht unter Waffen standen. Anfangs No- vember Kehrten diese heim. Der österreichische General Baldiron zog über das Engadin in das prättigau und besetzte das Gebiet von Maienfeld bis Thur. Die prättigauer mußten ihre Waffen abliefern und dem Erzherzog Leopold Treue schwören. Kuch mit den 
Bündnern schloß der Erzherzog Frieden. 12 Jahre lang durfte der Erzherzog eine Lesatzung in Maienfeld und Thur halten und die Lündner versprachen, ihn gegen aufrührerische Untertanen zu unter- stützen. Kuch sollen den Katholiken volle Religionsfreiheit gewährt und die ihnen entrissenen Kirchengüter?und Klöster zurückgegeben werden. Unterdessen hatte der Graf Kaspar auch seine Lurg Vaduz mit stärkerer Mannschaft versehen lassen unter dem hauptmann Johann von La Tourt. Ts >mußte die Lurg für diese Lesatzung auch besser eingerichtet' werden. Darüber liegt eine Rechnung vor vom Lurgvogt Johann Sturm, welche vom haushälterischen Grasen genau geprüft u nd Korrigiert wurde, da unrichtig zusammengezählt worden war. Graf Kaspar war im Jahre 1613 in den Besitz von Vaduz und Schellenberg gekommen und hatte, wie es scheint, die Burg Vaduz in einem etwas verwahrlosten Zustande angetroffen. Das Schloß diente jetzt als Kaserne. Der 
Graf selbst mit seinem Hose residierte in hohenems, erst sein Enkel Franz Wilhelm gründete eine eigene Linie zu Vaduz. Da diese Rechnung manche interessante Angaben enthält, lassen wir sie hier im Wortlaut folgen. 1621 Dez. 20. Raitung was Ich auß bevelch Herren hauptmann Johann von La Tourt vom 20. Kugusti bis den 9. decembris anno 21 ausgeben und verbaut worden. Erstlich oem Gschwender̂) und hanß 
Elsäßer^), so wegen oeßkeidenturms beschickt worden, ainvrunkh (Randbemerkungen) ^ Mitag Essen für baide - 32 Kreuzer.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.